three of us are from Houston and Reuben is not Walter Smith III
Album Info
Album Veröffentlichung:
2024
HRA-Veröffentlichung:
27.09.2024
Das Album enthält Albumcover
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- 1 seesaw 06:11
- 2 Gangsterism on Moranish 04:05
- 3 24 02:43
- 4 Misanthrope's Hymn 06:12
- 5 Cézanne 04:39
- 6 610 Loop 02:17
- 7 Point of Many Returns 04:31
- 8 Montrose Nocturne 04:55
- 9 Office Party Music 04:26
- 10 A Brief Madness 03:00
- 11 Lone Star 04:13
Info zu three of us are from Houston and Reuben is not
Houston hat lange Zeit ein Dasein im Schatten der großen amerikanischen Gravitationszentren des Jazz geführt. Dabei ist die bevölkerungsreichste Stadt von Texas eigentlich immer eine durchaus fruchtbare Brutstätte für Jazzmusiker gewesen. In den Fokus der Fans rückte Houston aber erst in den vergangenen rund zwanzig Jahren. Und dies liegt vor allem an den Alumni der Kinder High School for the Performing and Visual Arts, zu denen neben den Pop-Superstars Beyoncé und Solange Knowles so innovative Jazzmusiker wie Robert Glasper, Kendrick Scott, James Francies, Chris Dave und Mike Moreno gehören. Und auch der Tenorsaxofonist Walter Smith III und zwei der Musiker seines aktuellen Quartetts – Pianist Jason Moran und Schlagzeuger Eric Harland - sind Abgänger der hochgelobten Houstoner Talentschmiede. Nachdem Smith im vergangenen Jahr mit “Return To Casual” seinen gefeierten Einstand als Solokünstler bei Blue Note gegeben hat, meldet er sich nun mit einer Hommage an seine Heimatstadt zurück. Das neue Album trägt den kuriosen Titel “three of us are from Houston and Reuben is not” und ist eine pfiffige Anspielung darauf, dass Bassist Reuben Rogers in diesem Quartett der Einzige ist, der eben nicht aus Houston stammt, sondern von der Amerikanischen Jungferninsel Saint Thomas kommt.
Das Repertoire des neuen Albums besteht aus zehn Eigenkompositionen des Saxofonisten und einer fantastischen Interpretation von Sam Rivers’ “Point Of Many Returns”. Während Smith die Kompositionen für sein Blue-Note-Debüt noch bis ins kleinste Detail (“besessen von jeder Note und jedem Takt”) ausgearbeitet hatte, ging er diesmal anders vor und präsentierte seinen Mitmusikern nur gröbere Skizzen, die ihnen erlauben sollten, schneller zum Kern der Stücke zu finden. Entgegen kam ihm dabei freilich, dass er mit Moran, Harland und Rogers seit 2006 schon in den unterschiedlichsten Konstellationen gearbeitet hat. “Sie sind kreativ ohne wertend zu sein”, meint Smith über das Zusammenspiel mit seinen Partnern. “Ich kann bei einem Gig mit einem Blatt auftauchen, auf dem nur fünf Noten stehen und sagen: ‘Wir haben ein 90-minütiges Set.’ Und sie würden antworten: ‘In Ordnung! Lass uns loslegen.’ Und sie würden dafür sorgen, dass es funktioniert.”
Ganz so spartanisch fielen die Entwürfe für das Repertoire dieses Albums natürlich nicht aus. Einen Großteil der Stücke schrieb Smith dabei speziell für seine Bandkollegen. Und viele der Titel haben einen engen und sehr persönlichen Bezug zu Houston. Das hypnotische “610 Loop“, das aus zwei Abschnitten innerhalb einer zyklischen Form besteht, ist nach der Interstate 610 benannt, die um den Innenstadtbereich von Houston herumführt. Die Ballade “Misanthrope Hymn” erinnert an eine Highschool-Kollegin, die noch heute auf den Spitznamen Missy hört, während das sanguinische “Cézanne” einem inzwischen geschlossenen gleichnamigen Jazzclub (“Es war unser Village Vanguard.”) gewidmet ist. Das elliptische “24”, benannt nach Smiths Pager-Codenummer aus seiner Highschool-Zeit, ist unüberhörbar eine Verbeugung vor Ornette Coleman. Und im abschließenden “Lone Star” unternimmt Walter Smith III im Duo Jason Moran einen wunderbar bluesigen Ausflug in die texanische Country-Musik.
Walter Smith III, Tenorsaxophon
Jason Moran, Klavier
Reuben Rogers, Kontrabass
Eric Harland, Schlagzeug
Walter Smith III
Saxophonist and composer Walter Smith III entered a new era of his band leading career with his remarkable 2023 Blue Note debut return to casual. Dedicated to collaborative work with some of the music’s most influential voices — including Ambrose Akinmusire, Terence Blanchard, Gerald Clayton, Eric Harland, Jason Moran, Christian Scott aTunde Adjuah, Herbie Hancock, Maria Schneider, Terri Lyne Carrington, and Dee Dee Bridgewater — Smith has crafted a distinct style, personal vocabulary and compositional approach that serves the individuality of his fellow artists. For the past several years, he has been co-leading the acclaimed In Common project with guitarist Matt Stevens, exploring and refining different conceptual approaches to writing. In releasing return to casual, on which he also served as producer, Smith unveiled the many ways his creative expression has expanded, and the influence these collaborative environments have had on his vision as a leader. For 2024’s three of us are from Houston and Reuben is not, Smith paid homage to his hometown of Houston, Texas, with his fellow Houston natives Moran and Eric Harland plus bassist Reuben Rogers. For his 3rd Blue Note album in 2026, Smith reprised his acclaimed Twio concept with the long-awaited release of Twio, Vol. 2, a set of classic jazz songs that exudes a playful sense of joyful freedom featuring a core trio of Smith, bassist Joe Sanders, and drummer Kendrick Scott, along with a pair of bucket-list guests: bassist Ron Carter and saxophonist Branford Marsalis.
“'In Common' conveys the shape and feel of traditional jazz while remaining harmonically untethered and melodically
free... The best of both worlds.” — DownBeat Magazine
Dieses Album enthält kein Booklet
