Red Bird Luke Grimes

Album info

Album-Release:
2026

HRA-Release:
03.04.2026

Label: UMG Nashville

Genre: Country

Subgenre: Contemporary Country

Artist: Luke Grimes

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  • 1 High Rise Jeans 02:40
  • 2 Come Home 04:19
  • 3 Love You Now 03:33
  • 4 Hummingbird 02:08
  • 5 Drink Drink Drink 03:18
  • 6 Love Me That Way 03:23
  • 7 I'm Not Gonna Leave You 03:17
  • 8 Without You 02:13
  • 9 Haunted 03:09
  • 10 A Little More Time 02:14
  • Total Runtime 30:14

Info for Red Bird

Luke Grimes ist bereit, seinen nächsten Schritt in Richtung Country-Star zu machen. Der Singer-Songwriter und Schauspieler veröffentlicht sein zweites Album „Red Bird“.

Luke Grimes’ „Red Bird“ ist Country-Musik in ihrer reinsten Form – ein Album, das sich mit Liebe, Verlust und all den unbehaglichen Momenten dazwischen auseinandersetzt.

Für Luke Grimes war die Grenze zwischen Fiktion und echtem Leben schon immer ein wenig verschwommen, wie eine lange Wüstenstraße, die in die Sonne führt. Vielen als Kayce Dutton aus „Yellowstone“ bekannt, verkörpert Grimes seit Jahren eine gewisse raue Mythologie. Doch auf „Red Bird“, seinem zweiten Album in voller Länge, tritt er aus dem Drehbuch heraus und wagt sich an etwas weitaus Persönlicheres.

„Die Arbeit an ‚Red Bird‘ war in vielerlei Hinsicht eine kathartische Erfahrung“, sagt Grimes. „Manchmal sind die Höhen und Tiefen des Lebens zu viel, um sie in Worte zu fassen, da werden Lieder notwendig. So tief persönlich das Album auch ist, die Themen sind einfach und universell: Liebe, Verlust und das Lernen auf dem Weg.“

Produziert von Dave Cobb, tauscht das Album filmisches Drama gegen etwas Ruhigeres, aber nicht weniger Scharfes ein. Während sein selbstbetiteltes Debüt von 2024 Grimes als ernstzunehmenden Musiker vorstellte, fühlt sich „Red Bird“ wie der Moment an, in dem er ganz aufhört, sich vorzustellen, weil man es bereits weiß. Tracks wie „High Rise Jeans“ und „Come Home“ strahlen eine echte Wärme aus, während „Love You Now“ und „Without You“ in zerbrechlicheres Terrain abdriften, wo sich jeder Text anfühlt, als balanciere er auf einer Verwerfungslinie. An anderer Stelle sind „Hummingbird“ und „A Little More Time“ noch nachdenklicher und entfalten sich mit einer Geduld, die vermuten lässt, dass Grimes es nicht eilig hat, irgendetwas zu beweisen. Selbst die ausgelasseneren Momente, wie „Drink Drink Drink“, wirken wie ein in Rebellion gehülltes Geständnis.

Der Zeitpunkt von „Red Bird“ ist kein Zufall; das Album erscheint zeitgleich mit Grimes’ Hauptrolle in „Marshals“. Doch die Musik war schon lange vor den Kameras da. Als Sohn eines Pfingstpastors in Ohio aufgewachsen, lernte Grimes den Rhythmus hinter einem Schlagzeug im Kirchencamp, bevor er zur Gitarre und zum Klavier griff. Später fand er seinen Platz in einer Country-Band in Los Angeles, doch Hollywood zog ihn schließlich in seinen Bann, mit Rollen in Filmen wie „American Sniper“ und „The Magnificent Seven“. Dennoch ließen ihn die Songs nie los und folgten ihm überallhin wie unvollendete Gedanken.

Diese Wurzeln sind auf ganzem „Red Bird“ zu hören. In der DNA des Albums finden sich Anklänge an Cash, Haggard und Willie, gepaart mit der modernen Introspektion von Colter Wall und Ruston Kelly. Es gibt sogar eine geisterhafte Spur von Townes Van Zandt in der Art, wie Grimes die Stille ebenso viel wirken lässt wie die Worte. Grimes übertreibt es jedoch nie, er lässt die Songs für sich sprechen und bietet uns Ehrlichkeit ohne Theatralik.

Luke Grimes



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