Marschner: Hans Heiling, Op. 80 (Live) Essener Philharmoniker & Frank Beermann

Cover Marschner: Hans Heiling, Op. 80 (Live)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
14.06.2019

Label: Oehms Classics

Genre: Classical

Subgenre: Opera

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 48 $ 14,90
  • Heinrich Marschner (1795 - 1861): Hans Heiling, Op. 80, Act I:
  • 1Hans Heiling, Op. 80, Act I: Vorspiel (Live)17:06
  • 2Hans Heiling, Op. 80, Act I: Overture (Live)07:39
  • 3Hans Heiling, Op. 80, Act I: O bleib’ bei mir! (Live)07:02
  • 4Hans Heiling, Op. 80, Act I: Ha, welche Zeichen (Live)05:49
  • 5Hans Heiling, Op. 80, Act I: An jenem Tag, da du mir Treue versprochen (Live)06:51
  • 6Hans Heiling, Op. 80, Act I: Wohlan! Wohlan! (Live)04:22
  • 7Hans Heiling, Op. 80, Act I: Juchheisa! Juchheisa (Live)03:05
  • 8Hans Heiling, Op. 80, Act I: Einspielung Funktionär (Live)04:46
  • 9Hans Heiling, Op. 80, Act I: Ein sprödes, allerliebstes Kind (Live)03:39
  • 10Hans Heiling, Op. 80, Act I: Wie hüpft mir vor Freuden (Live)05:18
  • Hans Heiling, Op. 80, Act II:
  • 11Hans Heiling, Op. 80, Act II: Wehe mir! Wohin, wohin ist es mit mir gekommen? (Live)09:25
  • 12Hans Heiling, Op. 80, Act II: Aus der Klüfte Schlund (Live)05:53
  • 13Hans Heiling, Op. 80, Act II: Wohl durch den grünen Wald mein Jägerhorn erschallt! (Live)04:54
  • 14Hans Heiling, Op. 80, Act II: Wo nur Ännchen bleibt, es ist finstre Nacht (Live)06:32
  • 15Hans Heiling, Op. 80, Act II: Ihr hört es! (Live)12:13
  • Hans Heiling, Op. 80, Act III:
  • 16Hans Heiling, Op. 80, Act III: Ich bin am Ziel (Live)09:41
  • 17Hans Heiling, Op. 80, Act III: Achtung, meine Herren (Live)03:03
  • 18Hans Heiling, Op. 80, Act III: Im Taubenschlag traf er ’nen Täuberich an (Live)03:50
  • 19Hans Heiling, Op. 80, Act III: Segne, Allmächtiger, segne dies Paar (Live)01:50
  • 20Hans Heiling, Op. 80, Act III: Nun bist du mein (Live)02:46
  • 21Hans Heiling, Op. 80, Act III: So wollen wir auf kurze Frist (Live)13:55
  • Total Runtime02:19:39

Info zu Marschner: Hans Heiling, Op. 80 (Live)

In ihren unterirdischen Gängen graben die Erdgeister nach Schätzen. Doch ihr König Hans Heiling hat anderes im Sinn: Er geht hinauf in die "obere Welt", um seine magische Herkunft hinter sich zu lassen, zu heiraten und ein gewöhnliches Menschendasein zu führen. Wie lange kann das gut gehen?

Eine alte böhmische Sage war die Inspirationsquelle für Marschners Oper, die hineinführt in die tiefste deutsche Romantik. Der unbehauste Titelheld erscheint wie ein verkehrter Faust: Alle Gelehrtheit, alle Zauberkraft und alle Erkenntnis opfert er zugunsten einer für ihn scheinbar erstrebenswerten Normalität. Und auch musikalisch ist "Hans Heiling" ein Schlüsselwerk deutscher Kulturgeschichte, ein Verbindungsscharnier zwischen Carl Maria von Weber und Richard Wagner, in dessen Werken Marschner nachklingt: etwa die dämonische Gestalt des "Fliegenden Holländer" oder die unter Tage schürfenden Nibelungen. Dabei ist Marschner ästhetisch höchst eigenständig, setzt etwa die Ouvertüre hinter ein durchkomponiertes Vorspiel und wechselt zwischen Rezitativen und gesprochenem Dialog hin und her. Nach Opern wie "Der Vampyr" und "Der Templer und die Jüdin" konnte er somit seinen Rang als bedeutender und erfolgreicher Komponist festigen.

Doch auch eine handfestere Seite wohnt dem Stoff inne: Uraufgeführt 1833 in der Zeit des Durchbruchs der industriellen Revolution, ist "Hans Heiling" nicht nur eine Zauberoper, sondern zugleich eine Reflexion über die Gesellschaft der Arbeiter und Bergleute sowie deren Lebensstrukturen. Anlässlich der Schließung der letzten aktiven Zeche des Ruhrgebiets 2018 wird dieses Thema noch einmal hochaktuell. Im Spannungsfeld zwischen Geisterkönigen und Ruhrbaronen, zwischen Erdgeistern und Kumpeln kann uns Marschners Oper davon erzählen, woher wir kommen – und vielleicht auch, wohin es uns treibt. "Die ist eine Inszenierung für Essen und für das Ruhrgebiet", so Regisseur Andreas Baesler. Seine Verbundenheit mit der Region kommt besonders durch die Mitwirkung des Bergwerkorchesters Consolidation zu Ausdruck.

"Das exzellente Dirigat und die luxuriöse Besetzung der Anna sind die herausragenden Atouts einer sonst vokal bescheidenen, klangtechnisch jedoch guten Aufnahme. Auf eine definitive Aufnahme geschweige denn eine Marschner-Renaissance werden wir also noch warten müssen." (Dr. Ingobert Waltenberger)

Essener Philharmoniker
Frank Beermann, Direigent




Frank Beermann
hat sich als Dirigent auf der Bühne und durch zahlreiche CD-Einspielungen international profiliert. Sein stets waches Interesse an Neuem, Unentdecktem, aber auch an Neuinterpretationen des Kernrepertoires hat ihm zahlreiche Preise und Anerkennungen eingebracht.

Ein großer Repertoireschwerpunkt des Dirigenten sind die Opern von Richard Wagner. Seine Interpretationen von Tristan und Isolde im Rahmen der Mindener Wagnerprojekte sowie Das Rheingold, Die Walküre und Siegfried an selber Stelle ernteten größtes Lob in den deutschen und internationalen Feuilletons. Im Oktober 2015 schrieb Eleonore Büning in der Sonderausgabe des Magazins Crescendo anlässlich der Echo Klassik Verleihung: »Frank Beermann ist einer der besten Wagner Dirigenten unserer Zeit.«

Seine CD-Einspielungen, die sowohl im Kernrepertoire, als auch mit Ausgrabungen und zeitgenössischen Werken ein breites Spektrum repräsentieren, wurden vielfach ausgezeichnet, darunter 2009 und 2015 mit dem Echo Klassik. Schon seit einigen Jahren beschäftigt Frank Beermann sich intensiv mit den sinfonischen Werken von Richard Strauss und Gustav Mahler, sowie besonders den Sinfonien von Anton Bruckner. So hat er die um den rekonstruierten vierten Satz komplettierte 9. Sinfonie schon vor Jahren in sein Repertoire aufgenommen. Nach zyklischen Gesamtaufführungen der sinfonischen Werke Beethovens, Brahms, Schuberts, Schumanns, Mahlers (ohne die 8. Sinfonie), Strauss in den letzten zehn Jahren, der Gesamteinspielung der Klavierkonzerte Mozarts mit Matthias Kirschnereit und den Bamberger Sinfonikern arbeitet Frank Beermann zur Zeit im Rahmen des KlassikSommers Hamm an einer über mehrere Jahre verteilten integralen Aufführung der Sinfonien Mozarts.

​ Frank Beermann war von 2007 bis Sommer 2016 GMD der Theater Chemnitz und Chefdirigent der Robert-Schumann-Philharmonie. Unter den nationalen und internationalen Engagements der letzten Zeit waren Debüts beim Athens National Orchestra, dem Aalto Theater Essen, dem Philharmonia Orchestra London und dem Staatstheater Stuttgart. In der Spielzeit 18/19 wird er unter anderem mit der Fledermaus und Ariadne auf Naxos an der Oper Lausanne und mit Schostakowitschs Leningrader Sinfonie beim Athens State Orchestra gastieren.

Mit Götterdämmerung wird Der Ring des Nibelungen im Stadttheater Minden unter der künstlerischen Leitung von Frank Beermann vollendet. Für das Jahr 2019 ist die zweimalige zyklische Aufführung aller vier Opern der Wagnerschen Tetralogie geplant.



Booklet für Marschner: Hans Heiling, Op. 80 (Live)

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