Tansman - Bruch - Works for violin and orchestra Viviane Hagner, Poznań Philharmonic Orchestra & Łukasz Borowicz

Cover Tansman - Bruch - Works for violin and orchestra

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
13.03.2026

Label: Accentus Music

Genre: Classical

Subgenre: Orchestral

Interpret: Viviane Hagner, Poznań Philharmonic Orchestra & Łukasz Borowicz

Komponist: Alexandre Tansman (1897-1986), Max Bruch (1838-1920)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Max Bruch (1838 - 1920): Kol Nidrei for violin and orchestra, Op. 47:
  • 1 Bruch: Kol Nidrei for violin and orchestra, Op. 47 10:49
  • Alexandre Tansman (1897 - 1986): Violin Concerto:
  • 2 Tansman: Violin Concerto: I. Moderato - Allegro deciso 08:10
  • 3 Tansman: Violin Concerto: II. Lento - Presto 05:56
  • 4 Tansman: Violin Concerto: III. Adagio cantabile 04:33
  • 5 Tansman: Violin Concerto: IV. Allegro molto 06:12
  • Cinq Pièces pour violon et petit orchestre:
  • 6 Tansman: Cinq Pièces pour violon et petit orchestre: I. Toccata 02:51
  • 7 Tansman: Cinq Pièces pour violon et petit orchestre: II. Chanson et Boîte à Musique 02:08
  • 8 Tansman: Cinq Pièces pour violon et petit orchestre: III. Mouvement Perpétuel 01:37
  • 9 Tansman: Cinq Pièces pour violon et petit orchestre: IV. Aria 02:51
  • 10 Tansman: Cinq Pièces pour violon et petit orchestre: V. Basso Ostinato 01:50
  • Max Bruch: Konzertstück for violin and orchestra in F Sharp Minor, Op. 84:
  • 11 Bruch: Konzertstück for violin and orchestra in F Sharp Minor, Op. 84: I. Allegro appassionato 09:20
  • 12 Bruch: Konzertstück for violin and orchestra in F Sharp Minor, Op. 84: II. Adagio, ma non troppo lento 10:28
  • Total Runtime 01:06:45

Info zu Tansman - Bruch - Works for violin and orchestra

Diese fesselnde Neuaufnahme der Geigerin Viviane Hagner vereint zwei Komponisten, deren Musik auf den ersten Blick aus völlig unterschiedlichen Welten zu stammen scheint – und doch erstaunliche künstlerische Gemeinsamkeiten offenbart. Max Bruch, eine Säule der deutschen Romantik, und Alexandre Tansman, ein weltoffener polnischer Komponist, der einen Großteil seines Lebens in Frankreich verbrachte, teilen die Gabe für Melodie und ausdrucksstarke Nuancen. Hagner, begleitet vom Philharmonischen Orchester Posen unter der Leitung von Lukasz Borowicz, präsentiert strahlende Interpretationen von Bruchs Konzertstück und dem beliebten „Kol Nidrei“ sowie von Tansmans selten aufgeführtem Violinkonzert und „Cinq Pièces pour violon et petit orchestre“. Das im Juli 2025 in der Philharmonie Posen aufgenommene Album hebt die reichen kulturellen Verbindungen zwischen der deutschen und der polnischen Musiktradition hervor und verdeutlicht die gemeinsame Wertschätzung der Komponisten für ihr jüdisches Erbe. Mit ihrem leuchtenden Ton und ihrem feinen musikalischen Gespür erweckt Viviane Hagner diese Werke mit emotionaler Tiefe und Präzision zum Leben. Dieses Album lädt dazu ein, zwei außergewöhnliche Komponisten neu zu entdecken und die Schönheit und Vielfalt eines Repertoires zu erleben, das weit mehr Anerkennung verdient.

Viviane Hagner, Violine
Philharmonisches Orchester Posen
Lukasz Borowickz, Dirigent




Viviane Hagner
gehört zu den profiliertesten Musikerinnen ihrer Generation. Die Berliner Morgenpost schwärmte: „… eine sorgsame und gleichzeitig brillante Geigerin. Ihr Spiel versteht, Nachdenklichkeit und Leuchtkraft aufs Eindringlichste zu mischen.“

Seit ihrem Debut als Dreizehnjährige mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta ist sie bei den großen Orchestern der Welt zu Gast, wie den Berliner Philharmonikern, den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra oder dem Leipziger Gewandhausorchester. Sie musizierte mit Dirigenten wie Abbado, Ashkenazy, Barenboim, Bychkov, Chailly, Dutoit, Eschenbach, Maazel, Nagano, Zinman und Zukerman.

Ein schneller Blick ins Repertoire der in Berlin lebenden Künstlerin reicht, um ihre Vielseitigkeit zu demonstrieren: Neben den etablierten großen Solokonzerten von Bach bis Berg finden sich im Repertoire von Viviane Hagner auch die Konzerte von Goldmark, Hartmann und Szymanowski, und aus den letzten Jahrzehnten Werke etwa von Gubaidulina, Lutoslawski, Penderecki.

2002 spielte sie die Uraufführung des Violinkonzerts von Unsuk Chin mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Kent Nagano. Das mit dem Grawemeyer Award ausgezeichnete Werk nahm sie anschließend mit Nagano und dem Orchestre Symphonique de Montréal auf; diese Aufnahme erschien 2009 bei Analekta. Im Mai 2012 erscheint bei Capriccio der Live-Mitschnitt einer Aufführung des Violinkonzertes „TiefenRausch“ von Christian Jost, dirigiert vom Komponisten.

Die passionierte Kammermusikerin spielt seit vielen Jahren im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Nicole Hagner. Regelmäßig ist sie zu Gast bei renommierten Festspielen wie dem Marlboro Festival in den USA.

2007/08 gab Hagner als „Artist in Residence“ des Konzerthauses Berlin insgesamt zwölf Konzerte als Solistin und Kammermusikerin, und im Sommer 2009 war sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern in 14 Konzerten als „Preisträgerin-in-Residence“ zu erleben.

Zu den Höhepunkten der aktuellen Saison zählen ihr Debüt mit dem Cleveland Orchestra unter David Zinman, eine USA-Tournee mit dem Orpheus Chamber Orchestra, mit dem sie u.a. ihr Carnegie Hall-Debüt gibt, eine Wiedereinladung zum Enescu-Festival mit dem BBC Symphony Orchestra unter Neeme Järvi sowie Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra unter Esa-Pekka Salonen in der Royal Festival Hall, beim Edinburgh Festival und beim Beethovenfest Bonn.

Das Label Hyperion veröffentlichte im Frühjahr 2010 ihre Einspielung von Henri Vieuxtemps’ Violinkonzerten Nr. 4 und 5 mit dem Royal Flemish Philharmonic. 2007 kam ihre erste Solo-CD mit Werken von Bartók, Hartmann und Bach heraus (Altara).

Viviane Hagner engagiert sich auch für die Vermittlung klassischer Musik an Zuhörer von ganz jung bis alt, denen ein Konzertbesuch sonst nur schwer möglich ist. Im Rahmen des von Lars Vogt ins Leben gerufenen Projekts „Rhapsody in School“ besucht sie Schulklassen, um sie zum Hören klassischer Musik zu begeistern oder zum Erlernen eines Instrumentes zu motivieren. Ihre Konzerttermine in Europa, den USA und Asien verbindet sie auch immer wieder gerne mit Meisterkursen.

2009–2013 war sie Professorin für Violine an der Universität der Künste Berlin. Seit 2013 lehrt sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim.



Booklet für Tansman - Bruch - Works for violin and orchestra

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