The Mountain Gorillaz

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
04.03.2026

Label: Kong

Genre: Rock

Subgenre: Adult Alternative

Interpret: Gorillaz

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 48 $ 12,20
  • 1 The Mountain (feat. Dennis Hopper, Ajay Prasanna, Anoushka Shankar, Amaan Ali Bangash and Ayaan Ali Bangash) 04:50
  • 2 The Moon Cave (feat. Asha Puthli, Bobby Womack, Dave Jolicoeur, Jalen Ngonda and Black Thought) 04:57
  • 3 The Happy Dictator (feat. Sparks) 04:44
  • 4 The Hardest Thing (feat. Tony Allen) 02:18
  • 5 Orange County (feat. Bizarrap, Kara Jackson and Anoushka Shankar) 03:28
  • 6 The God of Lying (feat. IDLES) 03:09
  • 7 The Empty Dream Machine (feat. Black Thought, Johnny Marr and Anoushka Shankar) 05:40
  • 8 The Manifesto (feat. Trueno and Proof) 07:19
  • 9 The Plastic Guru (feat. Johnny Marr and Anoushka Shankar) 03:14
  • 10 Delirium (feat. Mark E. Smith) 03:52
  • 11 Damascus (feat. Omar Souleyman and Yasiin Bey) 04:04
  • 12 The Shadowy Light (feat. Asha Bhosle, Gruff Rhys, Ajay Prasanna, Amaan Ali Bangash and Ayaan Ali Bangash) 05:39
  • 13 Casablanca (feat. Paul Simonon and Johnny Marr) 03:46
  • 14 The Sweet Prince (feat. Ajay Prasanna, Johnny Marr and Anoushka Shankar) 04:33
  • 15 The Sad God (feat. Black Thought, Ajay Prasanna and Anoushka Shankar) 04:49
  • Total Runtime 01:06:22

Info zu The Mountain

25 Jahre nach ihrem Debüt sind Gorillaz längst mehr als ein cleveres Nebenprojekt aus der Britpop-Ära. Das neue Album “The Mountain” enthält einige neue Aufnahmen von Künstlern, die leider schon von uns gegangen sind, behält aber trotzdem eine beschwingte Leichtigkeit.

Was 2001 als virtuelle Band von Damon Albarn und Zeichner Jamie Hewlett begann, wirkt im Rückblick erstaunlich vorausschauend. In der schönen neuen KI-Welt erscheint das Konzept einer Cartoonband kaum noch als ironischer Kommentar auf das Musikgeschäft, sondern als früher Vorgriff auf eine Gegenwart, in der Identitäten zunehmend fluide werden.

Mit The Mountain legen Gorillaz ihr neuntes Studioalbum vor. Es ist ein Werk, das gleich mehrere Ebenen zusammenführt: eine intensive Auseinandersetzung mit Indien, wohin Albarn gereist ist, sowie die persönliche Erfahrung von Verlust, denn sowohl er als auch Hewlett haben in den vergangenen Jahren ihre Väter verloren. Aus diesen beiden Impulsen entsteht ein Album, das Tod und Weiterleben, Erinnerung und Gegenwart miteinander verschränkt.

Albarn greift auf ältere Aufnahmen zurück, die er mit mittlerweile verstorbenen Künstlern gemacht hat. Zu hören sind Dennis Hopper, Bobby Womack, Mark E Smith, Tony Allen sowie die Rapper Proof von D12 und Trugoy the Dove von De La Soul. Ihre Stimmen erscheinen nicht als sentimentale Reminiszenz, sondern als selbstverständlicher Teil des Albums.

Wenn Proof auf „The Manifesto“ mit einer energischen Strophe einsetzt, wirkt das weder geisterhaft noch museal. Seine Stimme besitzt Präsenz und Dringlichkeit. Ähnlich verhält es sich mit Mark E Smith, der auf „Delirium“ mit seinem charakteristischen, zwischen Knurren und Bellen changierenden Vortrag den wuchtigen Refrain konterkariert. Das Thema Tod wird hier nicht in düsteren Farben ausgemalt, sondern als Fortwirken verstanden. Musik wird zum Ort, an dem Biografien weiterklingen.

Auch die Inspiration durch Indien bleibt auf The Mountain nicht bloßes Dekor. Sie prägt das Album substanziell. Eine Reihe indischer Musikerinnen und Musiker ist beteiligt, darunter die legendäre Playback-Sängerin Asha Bhosle, die experimentierfreudige Asha Puthli und die Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar. Hinzu kommen traditionelle Instrumentalisten, deren Beiträge das Klangbild deutlich erweitern.

Schon der eröffnende Titeltrack setzt ein Zeichen: Die Melodie wird von einer Bansuri gespielt, jener nordindischen Bambusflöte, deren warmer, atmender Ton eine ruhige, fast meditative Atmosphäre schafft. Immer wieder erklingen Sitar und Tambura, die nicht als exotisches Zitat eingesetzt werden, sondern integraler Bestandteil der Arrangements sind.

Auf „The Plastic Guru“ trifft die Sitar im Dialog auf die markante, helle Gitarre von Johnny Marr. Hier entsteht kein Weltmusik-Klischee, sondern ein dichtes Geflecht aus britischer Poptradition und südasiatischer Klangästhetik.

Diese Offenheit gehört seit jeher zum Selbstverständnis von Gorillaz. Kaum ein Projekt der vergangenen Jahrzehnte hat so selbstverständlich Carly Simon und Shaun Ryder, Skepta und Lou Reed, Bad Bunny und Mark E Smith auf einer diskografischen Linie versammelt. Doch wo frühere Alben bisweilen wie kuratierte Playlists wirkten, erhält The Mountain durch seinen thematischen Kern eine deutlich stärkere Geschlossenheit.

Trotz der persönlichen Verluste wirkt The Mountain keineswegs schwer oder depressiv. Im Gegenteil: Viele Stücke strahlen eine fast beschwingte Energie aus. „The Moon Cave“ verbindet post-discoide Grooves mit opulenten Streichern und entwickelt eine cineastische Weite. „The Shadowy Light“ lebt von Asha Bhosles Stimme, die sich mühelos über ein Geflecht aus eher spröden Synthesizern erhebt. „Damascus“ wiederum greift Elemente von Acid House auf und verbindet sie mit nahöstlichen Skalen.

Diese Mischung aus Trauerarbeit und Lebensbejahung ist nicht immer vollkommen ausgewogen. „Orange County“ kombiniert Albarns ernüchterte Zeile „the hardest thing is to say goodbye to someone you love“ mit einer auffallend heiteren, fast pfeifbaren Melodie.

Auf „The God of Lying“ trifft der düstere Vortrag von Joe Talbot, Sänger der Band Idles, auf ein beinahe ausgelassenes, leicht chaotisches Reggae-Arrangement. Die Spannung zwischen Bedrohung und Leichtigkeit erzeugt eine eigene Dynamik. „The Happy Dictator“ thematisiert die Versuchung, sich von schlechten Nachrichten abschirmen zu lassen. Der Song deutet an, dass jene, die Schutz versprechen, oft eigene Interessen verfolgen. Musikalisch bleibt das Stück zugänglich, fast eingängig, und unterstreicht so die Ambivalenz seiner Aussage. (Tonspion Redaktion)

Gorillaz

Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!




Gorillaz
are singer 2D, bassist Murdoc Niccals, guitarist Noodle and drummer Russel Hobbs. Created by Damon Albarn and Jamie Hewlett, their acclaimed eponymous debut album was released in 2001. The BRIT and Grammy Award winning band's subsequent albums are 'Demon Days' (2005), which peaked at #2 on the ARIA chart and was certified Triple Platinum, 'Plastic Beach' (2010) and 'The Fall' (2011).

A truly global phenomenon, Gorillaz have topped charts around the world and toured the globe from San Diego to Syria, picking up hundreds of millions of streams and record sales along the way. Gorillaz have achieved success in entirely ground-breaking ways, winning numerous awards including the coveted Jim Henson Creativity Honor and are recognised by The Guinness Book Of World Records as the planet's Most Successful Virtual Act.



Dieses Album enthält kein Booklet

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