BTTB (Back to the Basics) Remastered Ryuichi Sakamoto

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
01.03.2019

Label: Milan Records

Genre: Instrumental

Subgenre: Piano

Das Album enthält Albumcover

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  • 1opus04:25
  • 2sonatine03:38
  • 3intermezzo03:44
  • 4lorenz and watson03:56
  • 5choral no. 102:27
  • 6choral no. 202:04
  • 7do bacteria sleep?04:17
  • 8bachata08:14
  • 9chanson02:23
  • 10distant echo05:53
  • 11prelude04:08
  • 12sonata03:30
  • 13uetax01:21
  • 14aqua04:30
  • 15energy flow04:32
  • 16snake eyes06:07
  • 17tong poo05:03
  • 18reversing03:56
  • Total Runtime01:14:08

Info zu BTTB (Back to the Basics) Remastered

Als Teil des Yellow Magic Orchesters und Academy Award-Preisträger für seine Arbeit als Komponist des Soundtracks für »The Last Emperor« zählt Ryuichi Sakamoto als Synth Pop Pionier zu den bahnbrechendsten Künstlern seit den späten 70er Jahren.

Erstveröffentlicht im Jahr 1998 war BTTB (Kurzwort für »Back To The Basics«) ein bedeutender kommerzieller Hit für Ryuichi Sakamoto. Das Album besteht vollständig aus originalen Solo Klavierstücken, bei welchen die impressionistischen Wurzeln zum Vorschein kommen. Als rares Sammlerstück in Japan deklariert, wird BTTB nun anlässlich seiner 20. Jahrestags wiederveröffentlicht. BTTB – 20th Anniversary Edition umfasst alle Songs des Originalalbums als Remaster, inklusive seines großen Hits »Energy Flow«.

Eigentlich sollten es Fingerübungen werden. Denn Ryuichi Sakamoto war gerade dabei, eine Oper zu schreiben, und musste sich via Notation ein wenig disziplinieren, um das aufwendige Projekt in den Griff zu bekommen. Er komponierte daher 15 Piano-Solo-Etüden zur Auflockerung der Spieltechnik und des Geistes, die er spaßeshalber im Studio archivierte und unter dem Titel Back To The Basic veröffentlichte. Und siehe da, die Japaner hatten Freude daran. Als die Plattenfirma darüber hinaus auf die unkonventionelle Idee kam, eine der verhaltenen Klaviermeditationen als Single zu veröffentlichen, ereignete sich das Unerwartete. Energy Flow wanderte die nationalen Hitparaden hinauf, platzierte sich an erster Stelle und hielt sich dort über Wochen hinweg. Sakamoto, der musikalische Wunderknabe zwischen allen stilistischen Stühlen, hatte es wieder einmal geschafft, die Experten zu verblüffen und die Laien zu begeistern.

Dabei ist Back To The Basic eigentlich nichts Neues, sondern eher etwas clever Kombiniertes. Die pianistischen Miniaturen vereinen Einflüsse des europäischen Impressionismus mit minimalistischen, repetitiven Momenten. Man hört Debussy und Ravel hinter den Motiven, vermutet ein wenig Satie und Reich hinter der kargen Struktur und trifft auf eine Prise Keith Jarrett, die die streng gegliederten formalen Gerüste um vitale Impulse ergänzt. Und man sieht förmlich den 48-jährigen Kulturklitterer schmunzelnd am Klavier sitzen, wie er die Klischees der Innerlichkeit aus der Perspektive des geläuterten Postmodernisten humorvoll zitiert. Denn Sakamoto ist ein Schelm, der Industrie und Publikum mit pfiffigen Produkten den Weg in die kommerzielle Zukunft weist. Back To The Basic ist dafür das beste Beispiel. (Ralf Dombrowski)

Ryuichi Sakamoto, Klavier

Digitally remastered




Ryuichi Sakamoto
ist einer der bedeutendsten Künstler unserer Zeit. Seine sagen hafte Karriere umspannt über vier Jahrzehnte. In den späten 70ern erfindet er mit seiner Band Yellow Magic Orchestra den japanischen Techno-Pop, veröffentlicht als Solo-Künstler erste Alben zwischen elektronischer, klassischer und Weltmusik und wird als Shooting Star gefeiert. In den 80er und 90er Jahren komponiert er legendäre Soundtracks für „Merry Christmas, Mr. Lawrence“, „Der Himmel über der Wüste“ und „Little Buddha“. Für die Filmmusik zu „Der letzte Kaiser“ wird er 1987 mit dem Oscar ausgezeichnet. Bis heute gibt Sakamoto seiner Musik über Kollaborationen mit anderen wegweisenden Komponisten, Regisseuren und Kon zeptkünstlern immer wieder neue Impulse. Seit der Atomkatastrophe von Fukushima engagiert er sich zudem stark als Umweltaktivist und gilt als einer der Wortführer der Anti-Atomkraft-Bewegung in Japan.

Nur wenige Künstler haben ein ähnlich vielgestaltiges Œuvre wie der japanische Komponist, Musiker, Produzent und Umweltaktivist RYUICHI SAKAMOTO . Sein Werk umspannt weite musikalische Felder - von seiner Pionierarbeit im Bereich der elektronischen Musik als Mitglied des Yellow Magic Orchestra über eine Serie einflussreicher Rock-Alben, klassischer Kompositionen und wegweisender Minimal-/Ambient-Aufnahmen bis hin zu über 30 Filmscores. Seinen ersten Soundtrack komponierte er für Nagisa Oshimas &rquo;Merry Christmas, Mr. Lawrence&lquo; (1983), in dem er an der Seite von David Bowie und Takeshi Kitano auch als Schauspieler zu sehen war. Sakamoto erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Oscar, den Golden Globe und den Grammy für den Soundtrack zu Bernardo Bertoluccis &rquo;Der letzte Kaiser&lquo; (1987) sowie einen weiteren Golden Globe für Bertoluccis &rquo;Himmel über der Wüste&lquo; (1990).

Musikalisch sucht Sakamoto immer wieder die Zusammenarbeit mit anderen wegweisenden Künstler_innen seiner Zeit: von David Byrne bis Towa Tei, von Iggy Pop und alva noto. Als Reaktion auf das Erdbeben von Tohoku und der damit verbundenen Nuklear-Katastrophe von Fukushima im März 2011 engagiert sich Sakamoto für die Opfer der Region und organisiert Benefiz-Veranstaltungen wie das Musik-Event NO NUKES . Als politisch bewusster Künstler äußert sich Sakamoto immer wieder kritisch zum Konsumismus des 21. Jahrhunderts.



Dieses Album enthält kein Booklet

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