Cover Kaleidoscope

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
04.02.2016

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Instrumental

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Modest Mussorgsky (1839-1881): Pictures at an Exhibition:
  • 1Promenade01:49
  • 2I. Gnomus02:14
  • 3Promenade01:02
  • 4II. Il vecchio castello05:48
  • 5Promenade00:29
  • 6III. Tuileries (Dispute d'enfants après jeux)00:50
  • 7IV. Bydlo04:23
  • 8Promenade00:53
  • 9V. Ballet des poussins dans leurs coques00:59
  • 10VI. Samuel Goldenberg und Schmuyle (Deux juifs - L'un riche et l'autre pauvre)02:44
  • 11Promenade01:30
  • 12VII. Limoges - Le Marché (La Grande Nouvelle)01:13
  • 13VIII. Catacombae (Sepulcrum romanum)02:07
  • 14Cum mortuis in lingua mortua01:43
  • 15IX. La Cabane sur des pattes de poule (Baba-Yaga)02:43
  • 16X. La Grande Porte (de l'ancienne capitale Kiev)04:53
  • Maurice Ravel (1875-1937): La valse:
  • 17La valse10:42
  • Igor Stravinsky (1882-1971): Three Movements from Petrushka:
  • 18I. Russian Dance02:27
  • 19II. Petrushka's Room04:10
  • 20III. The Shrovetide Fair07:52
  • Total Runtime01:00:31

Info zu Kaleidoscope

Khatia Buniatishvili ist eine der talentiertesten und faszinierendsten jungen Pianistinnen. Auf ihrem neuen Album "Kaleidoscope" betört die Echo-Klassik- und BBC Young Generation-Gewinnerin den Hörer mit einem Kaleidoskop an musikalischen Farben und Bildern. Bei den gewählten Stücken wie Mussorgskys berühmten "Bilder einer Ausstellung", Ravels "La Valse" und Strawinskys "Petruschka" kann sie ihre expressive und gefühlvolle Virtuosität, ihren besonderen Gestaltungswillen und ihr Talent, musikalisch Geschichten zu erzählen, besonders gut zeigen.

Khatia Buniatishvili, Klavier


Khatia Buniatishvili
geboren am 21. Juni 1987 in Tiflis, wuchs in Georgien auf. Wegen ihres absoluten Gehörs galt die Wahl des Klaviers (nicht der Violine) anfangs für eher unge-wöhnlich. Gemeinsam mit ihrer älteren Schwester Gvantsa war sie jedoch von der Mutter, einer begeisterten Musikliebhaberin, an das Klavier herangeführt worden.

Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA.

Als »Wunderkind« betrachtet zu werden, gefällt ihr nicht. Khatia Buniatishvili bekennt sich vor allem zu Pianisten vergangener Generationen. Sergej Rachmaninoff, Svjatoslav Richter und Glenn Gould sind ihre Favoriten. Ihre »Lieblingspianistin« Martha Argerich, so meint sie, könne man zwar bewundern, diese einzigartige Pianistin nachzuahmen sei aber unmöglich.

Buniatishvili fühlt sich »ganz als Mensch des 20. Jahrhunderts«. So weiß sie sich unter gegenwärtigen Pianisten nur wenigen Interpreten nahe.

Das warme, mitunter elegisch pointierte Spiel von Khatia Buniatishvili mag eine Nähe zur georgischen Volksmusik aufweisen. Ihr attestiert Buniatishvili tatsächlich ein hohes Maß an musikalischem Einfluss. Kritiker betonen, dass um ihr Spiel eine Aura von eleganter Solitude und sogar Melancholie sei –was Buniatishvili als nichts Negatives empfindet. »Das Klavier ist das schwärzeste Instrument«, sagt sie. Ein »Symbol musikalischer Einsamkeit«, woran man sich selbst als Pianistin erst gewöhnen müsse.

Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann sie 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den 3. Preis sowie die Auszeichnungen »Best Performer of a Chopin Piece« und »Audience Favorite«. Ein Jahr später gab sie beim Klavier-Festival Ruhr ihr fulminantes Debüt, als sie für die erkrankte Hélène Grimaud einsprang – in diesem Jahr wird sie im Mai dort das Eröffnungskonzert gestalten.

Orchester-Einladungen führten die Pianistin unter anderem zum Orchestre de Paris unter Paavo Järvi, dem Los Angeles Philharmonic, den Wienern Syphmonikern, dem Orchestre National de France unter Daniele Gatti und dem Philharmonia Orchestra London. Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben: in einem Trio mit Gidon Kremer, mit Renaud Capuçon oder auch zusammen mit ihrer Schwester Gvantsa.

2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und ist in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen worden. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem Echo Klassik als Beste Newcomerin des Jahres.

2013/14 tritt Khatia bei der Show „Art on Ice“ auf und ist somit Teil einer atemberaubenden Kunstshow. Neben Recitalen im Musikverein Wien, Salle-Pleyel Paris, der Berliner Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall zählen Tourneen nach China und Nordamerika im Frühjahr 2014 wie auch die Konzerte mit den Münchner Philharmonikern und Lorin Maazel zu den Highlights.

Booklet für Kaleidoscope

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