Polarities Olaf Taranczewski
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
28.04.2026
Das Album enthält Albumcover
- 1 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Rebirth 05:22
- 2 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: A Balance in the Unbalance 03:02
- 3 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: From Gagarin's Point of View 02:40
- 4 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Coco (2025 Version) 03:23
- 5 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Polarities 04:50
- 6 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Sonia 02:06
- 7 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Radiance 05:28
- 8 Taranczewski: Clarity 04:44
- 9 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Night Train to Vienna 04:16
- 10 Öström, Berglund, Svensson, Taranczewski: Odessa 05:20
Info zu Polarities
Olaf Taranczewski ist ein versierter Komponist, Musikproduzent und Pianist, der für seine vielseitigen Arbeiten in den Bereichen Film, Fernsehen und experimentelle Musik bekannt ist. Im Jahr 2015 erhielt er den Deutschen Filmmusikpreis in der Kategorie „Beste Filmmusik“ für den Soundtrack zu „Dissonance“ (Regie: Till Nowak), der ihm zudem den Preis für die beste Filmmusik beim Internationalen Animationsfilmfestival in Annecy einbrachte. „Dissonance“ feierte seine Premiere auf der Berlinale und wurde mit über 40 internationalen Preisen ausgezeichnet.
Zu seinen jüngsten und bemerkenswerten Filmarbeiten zählen die Filmmusik für den HBO-Spielfilm „Mi America“, das ZDF-Drama „Schweigeminute“ und den preisgekrönten Dokumentarfilm „Anne Perry – Interiors“, für den er beim Lünener Filmfestival den Preis für die beste Filmmusik gewann. Seit 2011 ist Taranczewski regelmäßiger Komponist für große deutsche Fernsehprogramme, darunter die für den Grimme-Preis nominierte Sendung „Frontal 21“ und der „Satirische Jahresrückblick“ (ZDF).
Als innovativer Kollaborateur arrangierte Taranczewski die Orchesterwerke „Materials“ und „Lost“ für den Oscar-Preisträger Volker Bertelmann (Hauschka) neu, die unter anderem in der Elbphilharmonie Hamburg und an der Volksbühne Berlin aufgeführt wurden. Sein multidisziplinäres Schaffen erstreckt sich auf großformatige visuelle Installationen wie die Fassadenprojektion „Hommage Collage“ für das Genius-Loci-Festival sowie auf Theaterproduktionen, die vom Theater Magdeburg bis zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen reichen.
Als Jazzpianist und Musiker hat er eine Reihe von gefeierten Alben veröffentlicht, darunter „Interiors“ (2019), „When I Was“ (2021) und „LOM“ (2024) bei Hey!blau Records. In seinem Trio FOC erkundet er gemeinsam mit Frank Zerban und Chris Ross (Wolfmother) die Schnittstelle zwischen präpariertem Klavier und elektronischer Ambient-Musik. Sein kommerzielles Portfolio umfasst internationale Kampagnen für Marken wie Polaroid und Panasonic, für die er in New York mit einem Gold Questar Award ausgezeichnet wurde.
Olaf Taranczewski ist derzeit als ordentlicher Professor für Produktion an der Hochschule für Musik Trossingen tätig und hat sich auf Jazz und Pop spezialisiert. Er leitet Seminare zu analoger Synthese und Filmmusik und betreut internationale Kooperationen wie das Kurzfilmprojekt mit der Nanyang Technological University in Singapur.
„Jazz, der zugleich absolut zeitlos ist und sehr modern.“ – NDR, Play Jazz! (Ralf Dorschel)
„Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal rein akustische Instrumente so fein abgemischt gehört habe.“ – likehifi.de (Die besten Musikalben des Jahres 2021, Thomas Kirsche)
„Das Debütalbum des Jazztrios TARANCZEWSKI beeindruckt mit musikalischer Leichtigkeit, Eleganz und Ausdruckstiefe. Das ist Jazz, der wohl tut.“ – byte.fm (Kramladen, Volker Rebell)
„Wie kaum eine andere aktuelle Veröffentlichung atmet diese Produktion jenen Berliner Allzeitspirit, der sich nicht einfach weggentrifizieren lässt.“ - Jazz thing 6/21 (Wolf Kampmann)
„Nicht nur der Pianist verfügt über eine herausragende Jazzkenntnis, die hier zu hören ist. Die Musik ist subtil, von raffinierter Eleganz und gleichzeitig nicht frei von Jazz-Feeling und Natürlichkeit.“ – Jazz-Fun.de
Olaf Taranczewski, Klavier
Jean-Philippe Wadle, Kontrabass
Paul Benedikt Stehle, Schlagzeug
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Taranczewski Trio
Pianist Olaf Taranczewski kennt Bassist Jean-Philippe Wadle und Drummer Benedikt Stehle seit Jahrzehnten, und doch haben sie in dieser Konstellation noch nie gemeinsam gespielt.
Der Pianist ist zwar Komponist und Namensgeber der Band, doch wie man auf dem Debütalbum When I Was unschwer hört, handelt es sich bei Taranczewski um ein stabiles Dreieck, dessen Impulse und spielerischen Anteile gleichmäßig und – noch wichtiger – gleichberechtigt verteilt sind.
Die drei Musiker verbindet nicht nur in unterschiedlichen Strängen gemeinsames Musikmachen, sondern auch gemeinschaftliches Musikhören.
Das sind prägende Erfahrungen, die auf „When I Was“ ihre Spuren hinterlassen. Genau genommen erzählen sie sich auf dem Album Geschichten dieses Musikhörens, und der Zuhörer genießt das Privileg, diesen sanften Erzählungen lauschen zu dürfen.
Olaf Taranczewski
(geb. 1977 in Hofheim am Taunus) stammt aus einer deutsch-jüdisch-polnischen Familie. Er studierte Jazzklavier an der Musikhochschule Mainz und Jazz-Arrangement an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Seit 2006 lebt er in Berlin.
Er komponierte Musik für die Kino- und TV- Spielfilme „Mi America“ (HBO) , „Schweigeminute“ (Moovie/ZDF), „Hier und Dort“ (MDR), sowie seit 2011 regelmäßig für Fernsehsendungen wie „Frontal 21“ und „Satirischer Jahresrückblick“ (ZDF), sowie TV-Dokumentationen.
Für den Score von “Dissonance” (Regie: Till Nowak) erhielt er 2015 den Deutschen Filmmusikpreis in der Hauptkategorie „Beste Musik im Film“ sowie den Preis für die beste Filmmusik in Annecy, Frankreich. 2009 gewann er den Preis für die beste Filmmusik beim Kinofest Lünen.
Mit Visual Artist Phil Max Schöll (Weltraumgrafik/Pfadfinderei) realisierte Olaf Taranczewski die Fassadenprojektion „Hommage Collage“ in Weimar. Er trat auch als Komponist am Theater Magdeburg und für die Operette „Turnadot“ mit dem Musik-Comedy Duo Carrington & Brown in Erscheinung. Für den Oscar-Preisträger Volker Bertelmann (Hauschka) arrangierte er Orchester- und Streichquartettversionen für Auftritte in der Elbphilharmonie und dem Berliner Konzerthaus.
Seit 2017 ist Olaf Taranczewski Professor für Producing mit Schwerpunkt Jazz & Pop and der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen.
Jean-Philippe Wadle
(geb. 1980 in Pirmasens) gewann in den Jahren 1998 und 2001 den 1. Preis bei Jugend jazzt und studierte zwischen 2002 und 2006 an den Musikhochschulen von Mainz und Köln Kontrabass.
2003 gründete er das Bassface Swing Trio, das bis heute besteht. Wadle hat mit Musikern wie Tom Gaebel, Dee Dee Bridgewater, Lalo Schifrin, HR BigBand, Tony Lakatos, Axel Schlosser, Ralf Hesse, Scott Hamilton, Manfred Schoof, Ack van Rooyen, Hans Dekker, Bruno Müller, Wolfgang Haffner, aber auch mit Katja Ebstein, Marshall-Alexander und Tony Marshall gearbeitet und gehörte von 2015 bis 2022 zum Quartett von Emil Mangelsdorff.
Wadle ist auf Alben von Gee Hye Lee, Daniel Stelter, Andreas Gabalier und Eugene Ruffulo zu hören. Neben zahlreichen Konzerten im europäischen Raum führen ihn Touren in die USA und nach Südkorea. Jean-Philippe Wadle lebt in Ingelheim am Rhein.
Paul Benedikt Stehle
(geb. 1984 in Sigmaringen) zog mit 17 Jahren nach Berlin, um professioneller Musiker zu werden. Nach Auditions für das Berklee College of Music und das Los Angeles College of Music erhielt Benedikt Stehle zwei Stipendien und studierte in den USA.
Nach dem Studium tourte er für zwei Jahre in den USA und Indonesien. Er lebte und arbeitete in dieser Zeit in der New Yorker Musikszene. Unter anderem tourte er in dieser Zeit als fester Schlagzeuger mit Sammy Adams, einem aus Boston stammendem Rapper.
2008 ging Stehle zurück nach Berlin und arbeitete Live, im Studio, und im Fernsehen, unter anderem mit Beth Hart, Mousse T., Barbara Tucker, Dendemann, Emma Lanford, Eugene Hütz (Gogol Bordello), Della Miles, Steve Lillywhite, Mo’ Blow, The Weather Girls, Aly Keïta, Joachim Deutschland und Balbina.
Neben der Tätigkeit als freier Sessionmusiker ist er festes Bandmitglied bei dem Popsänger Alexander Knappe und der rumänischen Balkanband Fanfare Ciocărlia. Mit dieser Gruppe steuerte er 2020 mehrere Titel zum international erfolgreichen Spielfilm „Borat Subsequent Moviefilm“ (Borat 2) von Sacha Baron Cohen bei. Hier ist er nicht nur als Schlagzeuger, sondern auch als Sänger der Balkan-Version des Klassikers „Just the two of us“ im Abspann des Films zu hören.
Dieses Album enthält kein Booklet
