Klezmer Concerto Berliner Philharmoniker & Noah Bendix-Balgley
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
02.10.2026
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Noah Bendix-Balgley (b. 1984): Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler):
- 1 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): Ia. Khosidl 03:25
- 2 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): Ib. Doina 02:52
- 3 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): Ic. Balkan Dance: Sam's Terkischer 03:42
- 4 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): IIa. Doina – Nign 06:21
- 5 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): IIb. Hora 04:50
- 6 Bendix-Balgley: Fidl-Fantazye. A Klezmer-Concerto for Violin and Chamber Orchestra (Orch. by Samuel Adler): III. Doina – Freylekhs 05:49
- Traditional: Odessa Bulgar:
- 7 Traditional: Odessa Bulgar: Doina – Der Gasn Nign 03:50
- 8 Traditional: Odessa Bulgar 02:07
- Yismekhu, klezmer traditional for violin solo:
- 9 Traditional: Yismekhu, klezmer traditional for violin solo: Yismekhu 02:37
Info zu Klezmer Concerto
Berliner Philharmoniker Recordings veröffentlicht am 2. Oktober das Album „Klezmer Concerto“ mit Noah Bendix-Balgley. Auf dem digitalen Album ist Bendix-Balgley als Geiger, Komponist und Arrangeur zu hören, dessen Musik eine Brücke zwischen der klassischen und der Klezmer-Tradition schlägt.
Die neun Titel des Albums sind eine Reise durch das Herz und die Seele osteuropäischer Musikstile, die ebenso beschwingt und unterhaltsam sind wie die Klezmer-Bands der Alten Welt. Vom lebhaften Eröffnungstanz „Khosidl“ bis zum abschließenden liturgischen Gedicht „Yismechu“ für Solovioline ist es eine köstliche Mischung aus Melancholie, Hochstimmung, Humor, Synkopen und Improvisation – entstanden aus umfangreichen Recherchen sowohl von Bendix-Balgley als auch von seinem Vater, einem auf jiddische Volkstänze spezialisierten Tänzer. Zwei der Titel: Nr. 7 – „Odessa Bulgar Doina“ und Nr. 8 – „Odessa Bulgar“ reißen mit ihrer Leidenschaft, Geschwindigkeit und Verspieltheit geradezu die Wände ein – und ja, auch dank Bendix-Balgleys kunstvollem, wildem und fabelhaftem Geigenspiel auf dem kleinen blauen Dach. „Fidl-Fantazye“ besticht durchweg durch seine einzigartige doppelte Identität aus Klassik und Klezmer und verspricht damit ein langes Leben in der Musikszene.
Noah Bendix-Balgley, seit seiner Kindheit Liebhaber von Klezmer-Musik, schrieb mit der Fidl-Fantazye ein Konzert für Violine und Kammerorchester, in dem sich der ganze Zauber des Musikstils entfaltet. Ödön Pártos, dessen Yizkor Amihai Grosz interpretiert, und Samuel Adler emigrierten in den 1930er-Jahren nach Palästina bzw. in die USA. Ihre Musik vereint Stilmittel der Avantgarde mit jüdisch-orientalischer Volksmusik.
»Ich bin mit klassischer und Klezmer-Musik aufgewachsen«, sagt Noah Bendix-Balgley. »Mein Vater ist spezialisiert auf osteuropäischen Volkstanz und jiddischen Tanz.« Schon als Kind besuchte der heutige Erste Konzertmeister der Berliner Philharmoniker regelmäßig Klezmer-Workshops und Festivals, wo er in Jam-Sessions spielte und Konzerte gab. »Zwei Musiker, mit denen ich studiert habe und die einen besonders starken Einfluss auf mich hatten, waren die wunderbare Geigerin Alicia Svigals (The Klezmatics) und der Sänger und Geiger Michael Alpert (Brave Old World)«, so der amerikanische Geiger. »Ich habe meinen Klezmer-Hintergrund immer als ein gutes Gegengewicht zu meinem klassischen Spiel angesehen.«
Noah Bendix-Balgley, Violin
Berliner Philharmoniker
Noah Bendix-Balgley
wurde in Asheville, North Carolina, geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenspiel und ist Absolvent der Jacobs School of Music der Indiana University sowie der Hochschule für Musik in München. Zu seinen wichtigsten Lehrern zählten Mauricio Fuks, Christoph Poppen und Ana Chumachenco. Als Preisträger des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2009 gewann er zudem Spitzenpreise beim Long-Thibaud-Wettbewerb in Frankreich und beim Postacchini-Wettbewerb in Italien.
Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen sein Debüt in der Carnegie Hall als Solist auf der US-Tournee der Berliner Philharmoniker, eine Japan-Tournee mit dem NHK-Sinfonieorchester sowie Konzertauftritte mit den Philharmonischen Orchestern von Dresden, Buffalo, Auckland und Nagoya. Außerdem trat er mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra sowie den Orchestern von Shanghai, Guangzhou, Utah, Quebec und dem Königlichen Dänischen Orchester auf. Zu den Höhepunkten der Saison 2024/25 zählen Debüts beim Orpheus Chamber Orchestra, beim Orquestra de Valencia und beim Orchestre National de Lyon.
Vor seiner Berufung nach Berlin war Herr Bendix-Balgley ab 2011 im Alter von 26 Jahren als Konzertmeister des Pittsburgh Symphony Orchestra tätig. In seinen vier Spielzeiten dort trat er häufig als Solist mit dem Orchester auf, und seine Interpretationen von Strauss’ „Ein Heldenleben“ wurden auf einer Europatournee hoch gelobt. Sein Debüt-Liederabend in Pittsburgh im Jahr 2012 wurde von der „Pittsburgh Post-Gazette“ zum „Besten Klassikkonzert des Jahres“ gekürt.
Als renommierter Interpret traditioneller Klezmer-Musik – einem Musikstil, der seit seiner Kindheit Teil seines Lebens ist – spielte er mit weltbekannten Klezmer-Gruppen wie „Brave Old World“ und unterrichtete bei Klezmer-Workshops in ganz Europa und den Vereinigten Staaten. Im Jahr 2016 komponierte und uraufführte Herr Bendix-Balgley sein eigenes Klezmer-Violinkonzert „Fidl-Fantazye“ mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck und hat das Konzert seitdem mit den Berliner Philharmonikern, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra, dem Buffalo Philharmonic Orchestra, dem New World Symphony Orchestra, dem Guangzhou Symphony Orchestra sowie beim Brevard Festival präsentiert.
Bendix-Balgleys Album „Mozart–Sinigaglia“ mit Kirill Petrenko und den Berliner Philharmonikern erschien im Juni 2024 und wurde von der Kritik hoch gelobt. Als leidenschaftlicher Kammermusiker ist er Mitglied des genreübergreifenden Ensembles Philharmonix und spielt zudem Violine im von der Kritik hochgelobten Rosamunde-Streichquartett. Zu seinen jüngsten Festivalauftritten zählen das Seattle Music Festival, das La Jolla SummerFest und das Festival d’Aix-en-Provence.
Booklet für Klezmer Concerto
