Plamena Nikitassova & Aline Zylberajch


Biographie Plamena Nikitassova & Aline Zylberajch


Plamena Nikitassova
erhielt ihren ersten Geigenunterricht von ihrer Mutter. Mit sechzehn Jahren studierte sie Violine bei M. Karafilova Piguet an der Genfer Musikhochschule und bei Prof. M. Frischenschlager an der Musikhochschule Wien. Ihr Lehr- und Solistendiplom erhielt sie 1999 in Genf mit Auszeichnung und widmete sich danach einer Konzerttätigkeit in der Welt des romantischen Repertoires.

1999 wurde sie mit dem begehrten Preis der „Leenhards Stiftung“ in Lausanne ausgezeichnet.

Nach ihrer Begegnung mit dem Organisten Michael Radulescu (Wien) und dem Geiger Jaap Schröder (Amsterdam) wandte sich Nikitassova der Alten Musik zu und nahm ein Studium der Renaissance- und Barockvioline bei Chiara Banchini an der Schola Cantorum Basiliensis auf, das sie 2005 abschloss.

Konzerte und Aufnahmen führen sie seitdem zu den Bühnen und Podien der wichtigsten Metropolen Europas.

Als Duo-Partnerin konzertiert sie zusammen mit dem Organisten und Cembalisten Jörg-Andreas Bötticher und der französischen Cembalistin und Pianistin Aline Zylberajch. Ihre CD-Einspielungen mit „Violinsonaten von C. Zuccari“, Panclassics 2012 (Diapason Découverte), „Violinsonaten von Gaspard Fritz 1747“, Panclassics 2014, sowie „Violinsonaten von L. v. Beethoven, M. Ravel, C. Debussy“, Gallus Media 2014, fanden höchstes Lob bei Publikum und Presse.

2017 erschien „The Violin’s Delight - a garden of pleasure”, Claves (5 Diapason), mit virtuosem Violinrepertoire aus dem 17. Jahrhundert, worin sich Ihr besonderes Interesse an der heutzutage viel zu wenig praktizierten historischen Spielart der Geige (die so genante „tiefe Haltung“ des Instruments, das an der Brust angesetzt wird) spiegelt. Dabei wird eine Vielzahl von neuen Facetten der Klang- und Ausdruckspalette ermöglicht, die durch den „Untergriff“ des Bogens (Daumen auf der Bogenhaarfläche) ausführlich unterstützt und zur Geltung gebracht wird.

Als Konzertmeisterin musizierte Plamena Nikitassova von 2013 bis 2017 mit dem Orchester der „J.S. Bach Stiftung“, St. Gallen unter der Leitung von R. Lutz, mit dem sie über fünfzig Kantaten von J. S. Bach aufnahm. Ab 2018 wird sie als Leiterin mit diversen Ensembles in Frankreich und Deutschland auftreten. Sie ist auch als Gastkonzertmeisterin des Freiburger Barockorchesters zu hören.

Dank langjähriger Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Stylen und Epochen, ist die führende Geigerin sowohl mit historischer Aufführungspraxis, als auch mit modernem Repertoire zuhause.

Die Schwerpunkte des Repertoires der Geigerin Plamena Nikitassova liegen bei Werken des Frühbarocks bis zur modernen Musik.

Aline Zylberajch
Als Absolventin des Conservatoire National Supérieur de Musique Paris und des New England Conservatory of Music Boston begann Aline Zylberajch ihre Karriere als Cembalistin.

Sie hat sich an frühen CD-Einspielungen vieler Ensembles beteiligt wie z.B. La Chapelle Royale, Les Musiciens du Louvre und Le Parlement de Musique, mit denen sie zahlreiche Opern und Oratorien aufgeführt hat. Diese Konzerte stärkten ihre Vorliebe für Vokalmusik, die sich in ihrer Interpretation von für Tasteninstrumente geschriebenen Werken wiederspiegelt. Später führte sie ihr Interesse für die Musik aus dem ausgehenden 18. Jh. natürlich zu einer aktiven Beschäftigung mit dem Spiel der frühen Klaviers und der unglaublichen Vielfalt von Tasteninstrumenten, die in jener Zeit gebaut wurden. Diese Epoche, die sich auch durch die zunehmende Beliebtheit von Werken für obligates Tasteninstrument kennzeichnet, eröffnete ein ganz neues Forschungsgebiet im Bereich der Kammermusik, einer weiteren Leidenschaft Aline Zylberajchs.

Sie wohnt in Straßburg, reist aber sehr viel, um Rezitale gleichermaßen auf dem Cembalo und dem Hammerflügel zu geben, und um in Meisterkursen (in Australien, Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland, Japan, Mexiko, Nordamerika, Polen un Spanien) als Dozentin tätig zu sein. Sie unterrichtet Pädagogik am Cembalo an der Pädagogikabteilung des Conservatoire National Supérieur de Musique Paris. Ihre Einspielungen erfreuen sich großen Lobes von Classica, Gramophone, Early Music Review etc, und wurden mit vielen Preisen ausgezeichnet, wie „Diapason d’Or“, Répertoire, „Choc du Monde de la Musique“, usw.



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