Benjamin Schmid, ORF Radio-Symphonieorchester Wien & Lorenz C. Aichner, Salzburg Wind Philharmonic & Hansjörg Angerer


Biographie Benjamin Schmid, ORF Radio-Symphonieorchester Wien & Lorenz C. Aichner, Salzburg Wind Philharmonic & Hansjörg Angerer


Benjamin Schmid
Der in Wien geborene Geiger Benjamin Schmid ist ein wahrhaft facettenreicher und äußerst vielseitiger Geiger unserer Zeit und bekannt für sein außergewöhnlich breites künstlerisches Spektrum. Neben über 75 Konzerten in seinem Repertoire widmet er sich Werken von Komponisten wie Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Wolf-Ferrari, Lutosławski und Reger. Schmid hat zudem eine erfolgreiche Jazzkarriere und präsentiert regelmäßig sein Programm „Hommage à Grappelli“ sowohl in Jazzclubs als auch in klassischen Konzerthäusern.

Von 2020 bis 2024 war Benjamin Schmid Künstlerischer Leiter des Musica Vitae Kammerorchesters in Schweden. Nun setzt er seine erfolgreiche künstlerische Arbeit in verschiedenen interaktiven Projekten mit dem Stuttgarter Kammerorchester fort. Weitere Höhepunkte der Saison 2024/25 sind Auftritte mit dem Wuppertaler Sinfonieorchester, der Zagreber Philharmonie, dem Orchestra Sinfonica di Milano und dem Orchester der Göteborger Oper sowie vielen anderen.

Benjamin Schmid pflegt eine enge Beziehung zu den Wiener Philharmonikern. Zu ihren bemerkenswerten gemeinsamen Projekten zählen das Eröffnungskonzert der Salzburger Festspiele sowie Aufführungen im Wiener Musikverein und 2011 im Schloss Schönbrunn mit dem Paganini-Kreisler-Konzert unter der Leitung von Valery Gergiev. Diese Aufführung wurde in über 60 Ländern übertragen und von der Deutschen Grammophon auf CD und DVD veröffentlicht.

Seine Diskografie umfasst über 50 Alben, von denen viele von der Kritik hochgelobt und mit Preisen wie dem ECHO Klassik, dem Gramophone Editor’s Choice und der Strad Selection ausgezeichnet wurden. Seine Aufnahme von Ligetis Violinkonzert wurde vom Magazin Gramophone zur Schallplatte des Monats gekürt, und sein Album mit Wolf-Ferraris Violinkonzert wurde für den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Benjamin Schmid gewann 1992 den Internationalen Carl-Flesch-Wettbewerb und erhielt dort auch den Mozart-, den Beethoven- und den Publikumspreis. Er ist Professor am Mozarteum Salzburg und gibt Meisterkurse an der Hochschule der Künste Bern. Er war Jurymitglied beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb für Violine 2017 und Juryvorsitzender beim Internationalen Leopold-Mozart-Violinwettbewerb 2019.

Zu seinen regelmäßigen Kooperationen zählen die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Yuri Temirkanov, John Storgårds und Hannu Lintu sowie mit Orchestern wie dem Australian Chamber Orchestra, der Philharmonia, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Toronto Symphony Orchestra und Concerto Köln. Engagements in den USA umfassen das Baltimore Symphony Orchestra, das Houston Symphony Orchestra, das Washington National Symphony Orchestra, die Naples Philharmonic, das Naples Philharmonic Jazz Orchestra und das Curtis Institute Orchestra. In Asien tritt er unter anderem mit der New Japan Philharmonic, dem Singapore Symphony Orchestra und beim Hong Kong Festival auf.

Benjamin Schmid spielt die „ex-Viotti“-Stradivarius von 1718, die ihm freundlicherweise von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird.



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