Out of Sight Yakou Tribe

Album info

Album-Release:
2019

HRA-Release:
29.03.2019

Label: Traumton

Genre: Jazz

Subgenre: Mainstream Jazz

Album including Album cover

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Formats & Prices

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FLAC 44.1 $ 8.50
  • 1Anton05:47
  • 2A Giant Leap for Mankind05:28
  • 3Happy Song06:46
  • 4Breakfast 104:51
  • 5Spiewka07:35
  • 6Westray Gospel09:07
  • 7Fred05:11
  • 8Ring Ballad06:54
  • 9Blues for Old Countrymen06:33
  • 10Breakfast 202:39
  • Total Runtime01:00:51

Info for Out of Sight



Wo für andere Bands der Jazz aufhört, da fängt er für Yakou Tribe erst an. Das Quartett aus Berlin hatte noch nie Probleme damit, Konventionen zu brechen. Auch was seinen Veröffentlichungsplan betrifft. Seit "Rituals", der dritten Produktion von Yakou Tribe, sind nicht weniger als sechs Jahre ins Land gegangen. Für die Band eine "Phase der Besinnung", wie Gitarrist Kai Brückner erklärt. Zusammen mit Saxofonist Jan von Klewitz, Bassist Johannes Gunkel und Schlagzeuger Rainer Winch nahm er sich einfach nur ein wenig mehr Zeit. "So hatten wir einfach mehr Zeit, uns auf bestimmte Aspekte unserer Musik zu konzentrieren." Das hört man. Mit ihrer lebensnahen Kreuzung aus ansteckendem Jazzrock, sinnlicher Klangmalerei und fast songhaften Kompositionen waren sie schon immer sehr pointiert und straight. Aber nie zuvor klangen die vier Musiker derart symbiotisch, dicht und in ihren individuellen Intentionen kollektiv verwoben wie auf "100 % Results". Vom ersten bis zum letzten Ton breitet sich eine positive Grundstimmung aus, die auch nicht abebben will, wenn die Musik längst verklungen ist.

“…Der Yakou Tribe wirkt frisch und neu, und dennoch steht die Band noch hundertprozentig zu der Musik, die für sie seit jeher charakteristisch ist. Brückner, von Klewitz und Co. zeichnen sich dadurch aus, dass sie für jeden Track eine neue Verabredung zwischen Kontinuität und Veränderung finden. Sie bedürfen längst nicht mehr der internationalen Vergleiche, sondern definieren ihren eigenen Markenkern: kurze, zugängliche Jazz-Songs zwischen dezenter Melancholie und unaufdringlicher Heiterkeit, die ihre eigenen Bilder entfalten. Vier Musiker, die nicht miteinander spielen, weil sie einander auf Gedeih und Verderb ausgeliefert wären, sondern weil sie gar nichts anderes wollen. Diese Kraft, diese Leidenschaft und dieser Spaß überträgt sich unweigerlich auf den Hörer. Yakou Tribe ist ein Bündnis fabulierfreudiger Singer/Songwriter, die ihre Texte durch individuelle Klangfarben ersetzen. Vor allem können sie loslassen. Wenn eine Band, die seit mehr als zehn Jahren zusammen ist, ihr viertes Album mit derselben Leidenschaft und Entschlossenheit einspielt, als wäre es die erste Platte, dann hat sie alles, aber auch wirklich alles richtig gemacht.” (Wolf Kampmann,)

Yakou Tribe



Kai Brückner – Gitarren, Dobro
geb. 1969, 1990-94 Studium an der Hochschule der Künste. 1994 – 1995 Aufenthalt in New York; Unterricht u.a. bei John Abercrombie, Mike Stern und Wayne Krantz. 1999 ermöglichte ihm ein Stipendium des Berliner Senats den Besuch des International Jazzworkshop in Banff, Kanada (Lehrer: Kenny Werner, Dave Holland, Dave Douglas u.a.). Bandprojekte u.a. das Kai Brückner Trio mit Aaron Alexander und J. Anthony Granelli, Jerry Granelli’s UFB, Jacobien Vlasman Quartett, Thärichens Tentett, Lone World Trio, Pepe Berns Network, Zoriya, Tilman Dehnhard Quintett, Tanmoy Bose’s „TaalTantra“. Kompositionen für Filmmusik. Touren in den USA und Kanada mit Jerry Granelli, in Deutschland und Europa mit diversen Bands und in Indien mit dem Tabla Spieler Tanmoy Bose.

Diskographie: u.a. Human Factor CD Kalamanya (Biber/In-akustik), Jerry Granelli’s UFB CDs Broken Circle und News From The Street (Intuition/Schott), Rinde Eckert CD Story In, Story Out (Intuition/Schott), Willekes Wille „Wilde Schöne Welt“ (Klangräume), Lone World Trio CD Brückner-Beat (Hazelwood), Thärichens Tentett (CD Lady Moon (Minor Music) Jacobien Vlasman Quartett CD Infant Eyes (Timescraper), Thärichens Tentett „The Thin Edge“ (Minor Music), Brückner „Bukowski“ (Deutsche Grammophon), Andreas Schnermann „Welcome To My Backyard“ (Edition Collage), Tilmann Dehnhard Quintett „Koala Louge“ (Traumton) Tanmoy Bose „Taaltantra“ (Times Music,India).

Jan v. Klewitz – Saxophon, Percussion
geb. 1964, Mitglied des Jugendjazzorchesters Rheinland-Pfalz, Studium an der Hochschule für Musik in Köln und am Banff Center of the Arts in Kanada. Während der Studienzeit Arbeit mit u.a. Gene „Mighty Flea“ Connors, Ulla Osters „Beyond Janis“, HEINZ, Georg Ruby, mehrere Plattenproduktionen für Jazzhaus Musik Köln.

1991 Umzug nach Berlin; Zusammenarbeit live und im Studio u.a. mit Wolfgang Köhler, Bill Elgart, Albert Mangelsdorff, Alexander von Schlippenbach, Evan Parker, Aki Takase, Ernst – Ludwig Petrowski, dem Doppelquartett „Double Dose“ mit Conny und Matthias Bauer, Gossip, Wolfgang Dauner, Markus Burger, Martin Gjakonovski, Uwe Ecker, Stefan Lottermann, Iven Hausmann, Pepe Berns, John Schröder, Heinz Sauer, Bob Degen, Michel Godard, Steve Arguelles, Norbert Scholly Quartett.

Mehrfacher Preisträger des Studiowettbewerbs des Berliner Senats. Zahlreiche Auftritte bei Festivals im In- und Ausland u.a. in Bukarest, Malta, Freiburg, Stuttgart, Köln, Karlsruhe, München, Würzburg, Berlin, Vilshofen, Leipzig, Cottbus, Frankfurt, Poznan …

Diskographie: u.v.a CD Bonehenge Suite mit Stefan Lottermann, Iven Hausmann, Pepe Berns, John Schröder (Jazzhaus Musik), Spiritual Standards“ 1 und 2 im Duo mit Markus Burger (Alex Merck Musik), Nils Wülker Group (Sony Music), Thärichens Tentett CD Lady Moon (Minor Music), Lone World Trio CD Brückner-Beat (Hazelwood) und Takabanda (Jazz ForEver), Brückner „Bukowski“(Deutsche Grammophon), Thärichens Tentett „The Thin Edge“ (Minor Music), Nils Wülker „Space Night“ (Sony Music).

Johannes Gunkel – Kontrabaß
geb. 1966, klassischer Unterricht (Violine, Klavier) von 1974-84, danach Wechsel zm Kontrabaß. 1994-1998 Studium an der HdK Berlin, Workshops bei Dave Liebman, John Taylor, Matthias Rüegg, Jim Knapp, Anthony Cox. Festes Mitglied bei Thärichens Tentett, Jacobien Vlasman Quartett, Zabriskie Point, Christian Brückners CBeat“, Marianne Rosenbergs „La Vie en Rose“. Rundfunkproduktionen für WDR, SWF und DeutschlandRadio. 2001 und 2002 Musiker an der Schaubühne Berlin. 1. Jurypreis des „Jazz & Blues Award Berlin 2001“ mit Jacobien Vlasman. Konzerte mit John Ruocco, Michel Herr, Jim Black, Sheila Cooper, ÷zay Fecht, RIAS-Bigband, Peter Weniger, Jochen Rückert, Gitte Haenning.

Diskographie: Franz Bauer CD Plüschtier (JazzHaus Musik), Lone World Trio CD Brückner-Beat (Hazelwood), Jacobien Vlasman Quartett CD Infant Eyes (Timescraper), Brückner „Bukowski“(Deutsche Grammophon), Thärichens Tentett „Lady Moon“ (Minor Music), Thärichens Tentett „The Thin Edge“ (Minor Music), Zabriskie Point „Mantra“ (Zerozero), Michael Hoffmann „Lieder aus Asurien“ (Brother), Frank Paul Schubert „Der Verkauf geht weiter“ (JazzHaus).

Rainer Winch – Schlagzeug
geb. 1968, vor 1991 in Hannover Mitglied diverser Bands (Brilliant Corners, Humming Trash, u.a.); Teilnahme am Jazzworkshop Salzgitter. 1991 Umzug nach Berlin, Studium an der HdK bei Jerry Granelli, Kontaktstudiengang in Hamburg und am Banff Center of the Arts in Kanada; Unterricht bei Keith Copeland.

Zusammenarbeit live und im Studio u.a. mit Siggi Busch, Bernhard Merkner Quartett, Marc Levine, Kirk Nurock Trio und Felix Wahnschaffe Trio, Thärichnes Tentett, Wolfgang Muthspiel, Rebekka Bakken.

Bandprojekte: Jazz Indeed, Dirk Homuth Quartett, Jacobien Vlasman Quartett.

Diskographie: Mitwirkung an der HdK CD Journey Street; Jazz Indeed CDs Under Water und Who the moon is (traumton Records), Dirk Homuth Quartett CD Der Reiz des Unbekannten, Jacobien Vlasman Quartett CD Infant Eyes (Timescraper), Paul Brody’s Tango Toy CD Klezmer Stories (Laika), Julia Hülsmann Trio CD Trio (BIT), Stephan Lang „Echoes“ (Heyer Nagel), Lisa Bassenge Trio „A Sigh A Song“ (Minor Music).

This album contains no booklet.

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