Innuendo (Remastered Deluxe Edition) Queen
Album Info
Album Veröffentlichung:
1991
HRA-Veröffentlichung:
21.08.2026
Das Album enthält Albumcover
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- 1 Innuendo (Remastered) 06:32
- 2 I'm Going Slightly Mad (Remastered) 04:22
- 3 Headlong (Remastered) 04:38
- 4 I Can't Live With You (Remastered) 04:34
- 5 Don't Try So Hard (Remastered) 03:39
- 6 Ride The Wild Wind (Remastered) 04:43
- 7 All God's People (Remastered) 04:22
- 8 These Are The Days Of Our Lives (Remastered) 04:16
- 9 Delilah (Remastered) 03:35
- 10 The Hitman (Remastered) 04:57
- 11 Bijou (Remastered) 03:37
- 12 The Show Must Go On (Remastered) 04:36
- 13 I Can't Live With You (1997 Rocks Retake) (44.1kHz) 04:47
- 14 Lost Opportunity (B-Side) (44.1kHz) 03:52
- 15 Ride The Wild Wind (Early Version With Guide Vocal) (44.1kHz) 04:14
- 16 I'm Going Slightly Mad (Mad Mix) (44.1kHz) 04:35
- 17 Headlong (Embryo With Guide Vocal) (44.1kHz) 04:42
Info zu Innuendo (Remastered Deluxe Edition)
Zwischen 1984 und 1995 veröffentlichten Queen ihre letzten fünf Studioalben und festigten ihren Ruf als größte, frechste und mutigste Band der Welt. Sie erlangten legendären Status, als sie beim Live Aid DEN entscheidenden Auftritt des Jahrhunderts lieferten und weltweit als Headliner bei riesigen Stadionkonzerten auftraten. Queen veröffentlichte in dieser Zeit, vor und nach dem Tod von Freddie Mercury im Jahr 1991, zudem einige ihrer beliebtesten und mitreißendsten Werke.
Im Jahr 2011 veröffentlichte Island Records am 5. September (zeitgleich mit dem 65. Geburtstag von Freddie Mercury) im Rahmen der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bandjubiläum die fünf Queen-Alben aus dieser Zeit neu – „The Works“, „A Kind Of Magic“, „The Miracle“, „Innuendo“ und „Made In Heaven“. Begleitet werden die Neuauflagen vom dritten Teil der Reihe „Queen: Deep Cuts“, der sich mit einigen der weniger bekannten Titel dieser Alben befasst.
Viele Queen-Hits wurden in dieser Zeit veröffentlicht, darunter „Radio Gaga“ (der Titel, von dem Lady Gaga ihren Namen ableitete), „I Want To Break Free“ (zusammen mit dem berüchtigten Parodie-Video zur Serie „Coronation Street“, in dem Cross-Dressing gezeigt wurde und das MTV in den USA verbot), „One Vision“, „A Kind of Magic“, „I Want It All“, „The Miracle“ und „These Are The Days of Our Lives“ (mit Freddies letztem, eindringlichem Videoauftritt).
Diese fünf Alben umfassen die Ära, in der Queen zu wahrhaft legendärem Status aufstiegen, als sie beim Live Aid vor einem weltweiten Fernsehpublikum von 1,9 Milliarden Menschen die Show stahlen und das Publikum 1986 bei anschließenden Headliner-Konzerten in Knebworth und Wembley begeisterten – wobei letzteres kürzlich von der Öffentlichkeit zu einem der ikonischsten Ereignisse gewählt wurde, die jemals in diesem Stadion stattfanden. Dies war zudem Queens beständigste Phase kommerziellen Erfolgs: Jedes der fünf Alben erreichte in Großbritannien Platin-Status, und „A Kind of Magic“ sowie „Made in Heaven“ verkauften sich jeweils über 1 Million Mal – letzteres sogar vier Jahre nach Freddies Tod, was zeigt, dass das Vermächtnis von Queen ewig währt.
Neben ihren riesigen Konzerten in Großbritannien setzten sie ihre weltweite Dominanz der späten 70er Jahre fort und traten zweimal beim „Rock in Rio“ vor jeweils über 300.000 Zuschauern auf. Auf ihrer anschließenden „Magic“-Tour verkauften sie weltweit über 1 Million Tickets und spielten das allererste Stadionkonzert in Osteuropa im Nepstadium in Budapest, zu dem Fans aus dem gesamten Ostblock per Anhalter anreisten, um dabei zu sein.
Nach Freddies Tod brachte das „Freddie Mercury Tribute Concert“ im April 1992 ein vollbesetztes Wembley erneut zum Kochen – zur Musik von Queen. Stars aus aller Welt standen gemeinsam mit den überlebenden Queen-Mitgliedern John Deacon, Brian May und Roger Taylor auf der Bühne. Anschließend wurde der Mercury Phoenix Trust gegründet, um die bei diesem Konzert gesammelten Gelder für die AIDS-Aufklärung zu verteilen. Seitdem hat der Trust über 15 Millionen Dollar gesammelt und verteilt, um im Kampf gegen AIDS zu helfen. Die Wohltätigkeitsorganisation hat gerade mit dem Start des globalen Wohltätigkeitsnetzwerks „Freddie For A Day“ eine wahrhaft einzigartige Initiative ins Leben gerufen.
Die ersten zehn Alben der Band wurden mit großem Erfolg neu aufgelegt. „The Telegraph“ schrieb über ihre frühen Werke: „Queens großartigste Musik war extravagant innovativ, technisch brillant und mit der Sorgfalt eines Juweliers geschaffen.“
Diese letzten fünf Studioalben unterstreichen das vielfältige Talent, den musikalischen Ehrgeiz und den weltweiten Erfolg einer Band, die aus einigen der besten Songwriter, Musiker und Interpreten aller Zeiten besteht.
QUEEN
Digitally remastered
Hinweis: Dieses Album enthält Tracks mit unterschiedlichen Abtastraten. Siehe Titelliste – hinter jedem Titel ist die jeweilige Abtastrate angegeben.
Queen
40 Jahre nach Bandgründung und zwanzig Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury sind Queen in England erfolgreicher als die Beatles und Elvis. An die 1400 Wochen haben sie bisher in den britischen Charts verbracht. Vom titellosen Debüt über Queens erstes #1-Album 'A Night At The Opera' bis hin zu 'Made In Heaven' von 1995 - dem letzten Album, auf dem Mercury zu hören ist - spannt sich eine Karriere der Superlative, gehighlightet von zwei Best Of-Alben, die im Januar 2011 neu aufgelegt worden sind, neben dem gesamten Backkatalog von Queen, der nun in neuer Auflage bei Island Records erscheint.
Kann sich heute noch jemand eine Sportveranstaltung ohne 'We Will Rock You', 'We Are The Champions' oder 'Another One Bites The Dust' vorstellen? Legionen Bands und Künstler späterer Dekaden verneigen sich vor Queen: Metallica, Nirvana und Anthrax genau so wie wie Lady Gaga, Mika, Muse, Radiohead, Trent Reznor oder Robbie Williams (die Liste ist lang). Neben ihren stilistischen Erben hält seit 2002 das Queen-Musical 'We Will Rock' den Sound der Londoner im kollektiven Gedächtnis, gerade hat eine neue Spielzeit von 'We Will Rock You' am Berliner Theater des Westens begonnen. In London begeht man Ende Februar das 40jährige Queen-Jubiläum mit der Ausstellung 'Stormtroopers in Stilettos', die voraussichtlich danach auch in Berlin zu sehen sein wird.
Anders als ihre Zeitgenossen der Glamrock-Ära verbindet man Queen heute nicht mehr mit der popmusikalischen (von Punk ikonoklastisch eliminierten) Dekadenz der 70er. Stadionhymnen und Musical-Mehrwert haben Queen eine zeitlose Aura beschert. Wäre es bei ihrem frühen Hit 'Seven Seas Of Rhye' geblieben, dann würde man Queen heute zwischen Status Quo und Yes verorten. Dadurch, dass immer neue Basketball- und Eishockey-Athleten zu 'We Will Rock You' et cetera ins Stadion schreiten, haben Queen gut drei Dekaden Popkultur mühelos überbrückt. Nichtzuletzt hebt ihr Sinn für Humor Queen vom Retro-Stigma der Glam-Bands entscheidend ab. Was bei anderen pompös und pathetisch anmutete, kompensierten Queen mit einer konsenstiftenden Schlitzohrigkeit. Die Doors begruben sich unter düsteren ödipalen Geschichten. Queens seifenoperige 'Bohemian Rhapsody', ihre barock abrockende 'Killer Queen' bringen einen dagegen zum Grinsen. Wegweisend: ihre Kombination von theatralischem Pomp mit dröhnendem Heavy Metal, die ihnen Fans sowohl im Pop- als auch im Lager der Metaller beschert hat. Als eine der wenigen Rockbands der frühen 70er brachten Queen auch R&B-Einflüsse in ihre Songs. In seinem Bombast verfolgte das Quartett immer einen ehrlichen Rocker-Anspruch, mit Live-Aufnahmen ohne nennenswerte Nachbearbeitung, als roter Faden zieht sich die Pose durch den Plot von 'We Will Rock You', dem Musical.
Eindeutig beruht ihre Legende auf dem Charisma ihres Leadsängers Freddie Mercury, neben Mick Jagger der größte Rampen-Pfau der Rockgeschichte. Respekt vor Paul Rodgers, Ex-Sänger von Free und Bad Company, der vor einigen Jahren mit Brian May und Drummer Roger Taylor auf Tour ging, sich dabei jedoch jeden Vergleich mit Mercury verbat, dementsprechend nannte man sich Queen + Paul Rodgers. Adam Lambert, Gewinner der achten Staffel von 'American Idol', fiel 2009 als potentieller nächster Queen-Frontmann durch. Zu groß die Plateau-Schuhe Freddie Mercurys, auf dessen Grab 1991 David Bowie, Elton John oder U2 Blumen ablegten. 'Von allen theatralischen Rock-Performern ging Freddie am weitesten', sagte Bowie (der 1981 mit Queen den Song 'Under Pressure' einspielte) in einem späteren Interview. 'Er ging über die Grenze.' Immer habe er Männer bewundert, die auf der Bühne Strumpfhosen tragen können, so Bowie. 'Mercury hatte das Publikum auf seiner Handfläche, er konnte jedes Klischee zu seinen Gunsten überhöhen.' 'Freddie war irgendwo da draußen im Left-Field', sagte Joe Smith, der Präsident von Capitol/EMI, der Queen auf ihrem Zenith betreute. 'Er war zügellos, außergewöhnlich, wahnsinnig, sowohl auf der Bühne als auch dahinter, ein unglaublich kreativer Mensch.' Für seinen 41. Geburtstag ließ Mercury achtzig Freunde nach Ibiza einfliegen, bot ihnen ein Schauspiel mit Feuerwerk, Flamenco und einer überdimensionalen, rund sechs Meter langen Torte, die weißgold-livrierte Kellner servierten. 'Es war alles eine nicht aufhörende Party', erinnert sich der Produzent Roy Thomas Baker, der auf 5 Queen-Alben mitgewirkt hat, darunter ihrem Debüt und ihrem epochalen 'A Night At The Opera'. Mercury ist der erste asiatische Rockstar Englands. 'Time Asia' hat ihn zum 'einflussreichsten asiatischen Helden der letzten 60 Jahre' gekürt. Das Musikmagazin Blender, MTV und das Classic Rock Magazin wählten Mercury zum größten Rocksänger aller Zeiten; der 'Rolling Stone' listet ihn auf Platz 18 der 100 größten Sänger aller Zeiten. AllMusic nennt ihn einen der dynamischsten und charismatischsten Frontmänner der Rockgeschichte.
Sacha Baron Cohen, das Gesicht von Bruno und Borat, wird in einem von Robert de Niro produziertem Freddie Mercury-Biopic die Hauptrolle spielen, das die Bandgeschichte Queens von der Bandgründung bis zu ihrem fulminanten Comeback-Auftritt 1985 bei Live-Aid nachzeichnet. Als Frederick Bulsara kam Freddie Mercury 1946 in Sansibar zur Welt, er wuchs dort und in Indien auf. Seine Eltern waren Parsis, gehörten zur persischen Minderheit, die die indische Kultur, namentlich Bollywood stark geprägt hat. 1959 zog die Familie nach London. Von seiner ersten Band Wreckage wechselte Mercury 1970 zu Queen, während er noch Design studierte und einen Stand im Kensington Market betrieb. Seine musikalischen Vorbilder waren Jimi Hendrix und Liza Minnelli. In den drei Jahren zwischen der Bandgründung von Queen und ihrem Debütalbum verfolgte Mercury verschiedene Soloprojekte, nahm als Larry Lurex den Beach Boys-Song 'I Can Hear Music' auf, später sollte Mercury mit Dave Clark und Montserrat Caballé kollaborieren. Hinter der Wimperntusche, unter den Ballett-Leggins oder der Sturm-Uniform war er das außergewöhnlichste musikalische Talent Englands. Bereits 1975 gewann Mercury für 'Killer Queen' einen Ivor Novello-Award, im Folgejahr noch einen, für die semi-symphonische 'Bohemian Rhapsody'. 1990, ein Jahr vor Mercurys von AIDS-verursachtem Tod, holten Queen sich den Award des britischen Phonoverbands ab, für 18 Alben, die die Rockgeschichte verändert haben. (Quelle: Universal Music)
Dieses Album enthält kein Booklet
