Album Info

Album Veröffentlichung:
2013

HRA-Veröffentlichung:
24.09.2013

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Giuseppe Verdi (1813-1901): Macbeth / Version 1865 for the Paris Opéra / Act 1
  • 1Scena e Cavatina Nel dì della vittoria io le incontrai02:10
  • 2Vieni t affretta03:08
  • 3Or tutti sorgete01:59
  • Act 2
  • 4La luce langue04:00
  • Act 4
  • 5Gran Scena del sonnambulisma Una macchia è qui tuttora09:58
  • Giovanna d'Arco / Act 1
  • 6Qui! Qui...dove più s apre libero il cielo02:32
  • 7O fatidica foresta02:15
  • I vespri siciliani / Act 4
  • 8Arrigo! Ah! parli a un core03:58
  • Act 5
  • 9Mercè, dilette amiche04:02
  • Don Carlo / Act 5
  • 10Tu che le vanità10:22
  • Il Trovatore / Act 4
  • 11Vanne ... lasciami02:24
  • 12D amor sull ali rosee03:40
  • 13Miserere ... Quel son, quelle preci04:35
  • 14Tu vedrai che amore02:12
  • Total Runtime57:15

Info zu Verdi

In ihrem ersten Studio-Album seit fünf Jahren feiert Anna Netrebko die Kraft und Dramatik von Verdis Musik. Vor einem Jahrzehnt entstand die erste Aufnahme der russischen Sängerin für Deutsche Grammophon. Dank ihrer unvergesslichen Interpretationen maßgeblicher Werke steht sie heute an der Spitze der Opernwelt. Anna Netrebko – Verdi wird zu den Höhepunkten im Jubiläumsjahr zum 200. Geburtstag des Komponisten zählen, nicht zuletzt aufgrund des mit Sorgfalt von der Starsopranistin ausgewählten Programms.

Netrebkos Kunst, von Kritikern und Publikum gleichermaßen gerühmt, knüpft unmittelbar an das goldene Zeitalter des Gesangs an, zu dem Verdi und seine Kompositionen einen so wichtigen Beitrag geleistet haben. Die Schönheit ihrer Stimme, ihre Bühnenpräsenz und ihre Persönlichkeit haben die Opernliebhaber unserer Zeit erobert und ein gewaltiges neues Publikum für ihre Arbeit eingenommen: 3,8 Millionen Exemplare ihrer Aufnahmen für Deutsche Grammophon wurden verkauft, eine Verkaufszahl, die keine andere Sopranistin in diesem Jahrhundert erreicht hat.

'Millionen von Menschen auf der ganzen Welt haben sich in Anna Netrebkos Kunst verliebt«, sagt Mark Wilkinson, Präsident der Deutschen Grammophon. »Sie ist ein Phänomen, eine Sängerin, wie es sie nur einmal in jeder Generation gibt, mit der Stimme, der Präsenz, dem Charisma und der Fantasie, die nötig sind, um die Zuhörer im Innersten zu berühren. Ihr Verdi-Album mit seiner persönlichen, klugen Auswahl der Stücke ist ganz einfach eine Sensation.'

In Anna Netrebko – Verdi lotet die Sängerin die psychischen Dimensionen von fünf besonders komplexen Verdi-Figuren aus. Das Album beginnt mit Auszügen aus Macbeth, darunter Lady Macbeths Schlafwandelszene, es folgen die stürmischen Seelenlandschaften von Giovanna d’Arco, Elena aus I Vespri Siciliani, Elisabetta aus Don Carlo und schließlich Leonora aus Il trovatore. Der Tenor Rolando Villazón, der das Verdi-Jahr mit seinem eigenen Solo-Album bei Deutsche Grammophon eröffnete, ist Netrebkos Partner in einer Szene aus dem letzten Akt von Il trovatore.

Netrebkos Überzeugungskraft in jeder Rolle ist Ausdruck ihres tiefen Verständnisses für Verdis Kunst. Der authentische Charakter des Albums wird unterstrichen durch den Chor und das Orchester des Teatro Regio Torino und deren Musikdirektor Gianandrea Noseda. Der italienische Dirigent begegnete Netrebko erstmals während seiner Zeit am Mariinski-Theater und hatte die musikalische Leitung bei ihrem Debüt-Album für Deutsche Grammophon. 'Die Aufnahme des neuen Albums war eine wundervolle Reise voller Entdeckungen', sagt die Sängerin. 'Zusammen mit Gianandrea und dem großartigen Orchester haben wir den Wunsch, Verdis wunderschönen Schöpfungen gerecht zu werden.'

'Netrebkos Technik ist einfach exzellent und die Russin verfügt zudem über die unbezahlbar grandiose Intuition, mit ihrer agilen Stimme genau das zu tun, was dem Organ am besten bekommt und es zudem am besten in Szene setzt. Eine Instinkt-Sängerin, deren Sopran immer noch wärmer, reichhaltiger, aufregender wird ... wer technisch so formvollendet, gestalterisch so empfindsam singt und dieses unverkennbar berückende Timbre geschenkt bekommen hat, für den muss man schwärmen dürfen.' (Annika Täuschel, BR Klassik)

'Die ohnehin schöne Stimme Netrebkos ist in den letzten Jahren weiter gereift, der Klang erinnert immer mehr an einen schweren Rotwein, den man gegen das Licht hält: rubinrot und samtig-dunkel. Zudem verblüfft die Agilität in Verbindung mit der Klangfülle ihres Soprans ... Die weit gespannten Melodiebögen sind überwältigend schön gesungen, mit einem zauberischen Schimmer auf der Stimme. Auch in den Szenen aus 'Il trovatore' nimmt sie mit elegischem Klang für sich ein ... [sie findet] hier für jede Rolle einen spezifischen Ton ... [Den 'Bolero'] singt sie mit Verve und einem exzellenten Triller ... ein betörend schön gesungenes Verdi-Album mit großartigen Momenten ...' (Bjørn Woll, Fono Forum)

Anna Netrebko, Soprano
Rolando Villazón, Tenor
Orchestra del Teatro Regio di Torino
Gianandrea Noseda, Dirigent


Anna Netrebko
ist heute weit mehr als nur der Liebling der Opernwelt: Sie bezaubert Menschen rund um den Globus und erringt immer wieder aufs Neue den Respekt und die Bewunderung der leidenschaftlichsten und anspruchsvollsten Opernfans. Ihre schöne, dunkle und unverwechselbare Stimme und ihre gleichermaßen stilsichere wie attraktive Bühnenerscheinung brachte Kritiker zu der begeisterten Beschreibung der Künstlerin als „eine Audrey Hepburn mit Stimme“ [i] und als „eine Sängerin, die einfach alles hat: eine Stimme von ungewöhnlicher Reinheit und Genauigkeit, eine beträchtliche dynamische und tonale Bandbreite, Ideenreichtum, Wissen und Witz – all das kombiniert mit einem überwältigenden Charisma, das es völlig unmöglich macht wegzusehen, wenn sie auf der Bühne steht.“ [ii]

Seit ihrem triumphalen Debüt bei den Salzburger Festspielen 2002 als Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ ist Anna Netrebko an fast allen großen Opernhäusern aufgetreten wie der Metropolitan Opera New York, der San Francisco Opera, Londons Royal Opera House Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Opéra National in Paris, dem Opernhaus Zürich, der Berliner Staatsoper und der Bayerischen Staatsoper München. Außerdem kehrt sie regelmäßig an die Kirov Oper im St. Petersburger Mariinsky Theater zurück (dort gab sie seinerzeit ihr Bühnendebüt als Susanna in Mozarts „Le nozze di Figaro“), um mit ihrem langjährigen Mentor zusammenzuarbeiten, dem Dirigenten Valery Gergiev.

Ihr Debüt an der Metropolitan Opera New York gab Anna Netrebko 2002 als Natascha in Prokofieffs „Krieg und Frieden“, einer Rolle, die sie auch am Londoner Covent Garden, an der Mailänder Scala und am Teatro Real in Madrid sang. Zu ihren weiteren Paraderollen gehören Mimì in Puccinis „La Bohème”, Violetta in Verdis „La Traviata“, die Bellini-Partien Giulietta in „I Capuleti e i Montecchi“, Elvira in „I Puritani“ und Amina „La Sonnambula“, Donna Anna in Mozarts „Don Giovanni“ und Susanna in seinen „Nozze di Figaro“, von Donizetti die Titelrolle in „Lucia di Lammermoor“, Norina in „Don Pasquale“ und Adina in „L’Elisir d’amore“ sowie die Titelrolle in Massenets „Manon“ und Juliette in Gounods „Roméo et Juliette”.

Auch mit Konzerten und Liederabenden ist Anna Netrebko regelmäßig in der ganzen Welt zu erleben und tritt dabei in so bedeutenden Konzertsälen auf wie der Londoner Royal Albert Hall und der New Yorker Carnegie Hall, aber auch in Arenen vor Zehntausenden von Menschen. Ihre Open-Air-Konzerte mit Plácido Domingo und Rolando Villazón im Umfeld großer Fußballturniere, nämlich in der Berliner Waldbühne vor dem WM-Finale 2006 und im Park des Wiener Schlosses Schönbrunn vor dem EM-Finale 2008, wurden beide live im Fernsehen ausgestrahlt und von Millionen Zuschauern gesehen; der Mitschnitt des Waldbühnenkonzertes ist als DVD und Blu-Ray-Disc auf Deutsche Grammophon erhältlich.

Als Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon hat Anna Netrebko inzwischen eine umfangreiche Diskografie vorzuweisen, unter der sich Soloalben, Opern-Gesamtaufnahmen und DVDs befinden. Ihre Soloeinspielungen für dieses renommierte Label – „Opera Arias“, „Sempre Libera“, „Russian Album“ und „Souvenirs“ – sind allesamt Bestseller. Gleiches gilt auch für die Gesamteinspielungen der Opern „La Traviata“, „Le Nozze di Figaro“, „La Bohème“ und „I Capuleti e i Montecchi“. Kürzlich erschienen außerdem Pergolesis „Stabat Mater“ unter Leitung von Antonio Pappano sowie eine Zusammenstellung von Liveaufnahmen ihrer Opernauftritte an der Met („Anna Netrebko – Live at the Metropolitan Opera“). Höhepunkte der Videografie der Künstlerin sind unter anderem DVDs und Blu-Ray-Discs von „La Traviata“, „Le Nozze di Figaro“, „I Puritani“, „Lucia di Lammermoor“ und „Manon“ sowie der kürzlich erschienene „Don Pasquale“ aus der Metropolitan Opera New York. Erhältlich sind außerdem „La Bohème“ als Spielfilm von Robert Dornhelm und eine DVD mit Musikvideos unter dem Titel „Anna Netrebko: The Woman, The Voice“.

Alle bisherigen Soloalben der Künstlerin wurden in Deutschland und Österreich mit Platin ausgezeichnet. Die CD „Duets“ mit ihrem häufigen Bühnenpartner Rolando Villazón schoss kurz nach ihrem Erscheinen in den USA in den dortigen Billboard Classical Charts auf Platz 1, während sie in Europa in mehreren Ländern die Spitze der Pop-Charts erklomm und damit das beste Ergebnis aller Zeiten für ein neu erschienenes Klassikalbum erzielte.

Als „regierende neue Diva des frühen 21. Jahrhunderts“ [iii] wurde Anna Netrebko bezeichnet, ein Attribut, das noch unterstrichen wird durch die Aufnahme der Künstlerin 2007 in die „TIME 100 list“ , die berühmte Liste des Time Magazines mit den Namen der einflussreichsten Menschen der Welt. Anna Netrebko ist damit die erste Opernsängerin, die je in diese Liste aufgenommen wurde. Im selben Jahr brachte sie dem Filmregisseur Martin Scorsese im Rahmen der 30. Kennedy Center Honors ein Ständchen – einer Veranstaltung, bei der alljährlich bedeutende Künstler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet werden und die von der CBS im Fernsehen übertragen wurde. 2008 trat sie an der Seite von Andrea Bocelli bei der BBC-Fernsehübertragung der Classical BRIT Awards auf.

Auch in vielen Hochglanzmagazinen wurde die Künstlerin porträtiert, darunter Vogue, Vanity Fair, Town & Country, Stern, Spiegel oder Bunte, um nur einige zu nennen. Ihre zahlreichen Fernsehauftritte in der ganzen Welt führten sie in berühmte Shows wie „Good Morning America“, „The Tonight Show“ mit Jay Leno und „60 Minutes“, aber auch mehrfach zu „Wetten, Dass …?“. Verschiedene Dokumentarfilme in Österreich, Dänemark, Deutschland, Russland und der Schweiz ergänzen das Profil der Künstlerin. Zu den weiteren Ehrungen und Preisen Anna Netrebkos zählen die Grammy-Nominierungen für ihre CDs „Violetta“ (Querschnitt von „La Traviata“) und „Russian Album“, die von Musical America verliehene Auszeichnung „Musician of the Year“ (2008), der deutsche Bambi, der Classical BRIT Award als „Singer of the Year“ wie auch als „Female Artist of the Year“, sowie sieben ECHO Klassik-Preise. 2005 verlieh ihr Präsident Vladimir Putin in Russland den Russischen Staatspreis, die höchste Auszeichnung, die das Land im Bereich der Künste und Literatur zu vergeben hat, und ehrte sie 2008 mit dem Titel „Volkskünstlerin Russlands“.

[i] Charles Michener, New York Observer
[ii] Joshua Kosman, San Francisco Chronicle
[iii] Verena Dobnik, Associated Press

Booklet für Verdi

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