Worst Case Scenario (30th Anniversary Edition Remastered) dEUS
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
06.03.2026
Das Album enthält Albumcover
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- 1 Intro 00:24
- 2 Suds & Soda 05:14
- 3 W.C.S. (First Draft) 05:05
- 4 Jigsaw You 02:26
- 5 Morticiachair 04:23
- 6 Via 04:12
- 7 Right as Rain 04:27
- 8 Mute 03:57
- 9 Let's Get Lost 04:24
- 10 Hotellounge (Be the Death of Me) 06:23
- 11 Shake Your Hip 00:41
- 12 Great American Nude 05:39
- 13 Secret Hell 04:59
- 14 Divebomb Djingle 03:02
- 15 Zea (Intro Replica) 00:37
- 16 Zea 04:58
- 17 Texan Coffee 01:08
- 18 It. Furniture In The Far West 00:51
- 19 Violins And Happy Endings 04:58
- 20 Great American Nude (Strip Mix) 03:42
- 21 Niche 02:03
- 22 Whose Vegas (Is It Anyway) 03:51
- 23 Let Go 02:00
- 24 Jigsaw You (Live) 04:15
- 25 Morticiachair (Live) 04:28
- 26 Secret Hell (Live) 05:00
- 27 Mute (Live) 05:03
Info zu Worst Case Scenario (30th Anniversary Edition Remastered)
"Worst Case Scenario" is the debut studio album by Belgian rock band dEUS released in 1994. The cover art was designed by guitarist Rudy Trouvé. It contains the single "Suds & Soda", which became an underground hit and a fan favorite.
This edition features the original album, B Sides and rarities.
Produced by Peter Vermeersch and Pierre Vervloesem. THE stunning debut album from 1994 that bought Belgian music to an international audience.
"About the only thing wrong with dEUS' full-length debut is that the band put its best foot forward right at the start with the great "Suds & Soda." A tense, energetic rip with Klaas Janzoons' violin the final touch that sends everything over the top, it has all the wired energy of early-'90s rock, but with its own arty edge. The only thing quite like it might have been PJ Harvey's early efforts, but with more feedback throughout the mix and a fine organ break. From that great start, the five-piece spent its time exploring its own interesting rock zone, referencing back to classic rock influences and jazz pioneers as much as any of its many frazzled contemporaries. It's a bit facile to say that if Tom Waits were a young guy in 1992 he might have formed this band, but there's something agreeably impassioned and rough about Worst Case Scenario which calls to mind Waits' own avant- garage jazz efforts in the mid-'80s. Having songs that sample Frank Zappa ("Little Umbrellas," surfacing in the slow burn of the title track) and Don Cherry gives an idea of both the members' backgrounds, and the desire to see what to do with them rather than simply be reverential. Tom Barman's singing hits both loud, full-bodied shrieks, and low-and-slow as needed, while the band in general strike a great balance between straight-ahead performance and subtle studio trickery, especially courtesy of percussionist Julle De Borgher, playing everything from drums to "gas heating." When the quintet turns in a sassy, snarling performance, as on "Morticiachair," it's not too hard to see them as European cousins of Girls Against Boys or even Rocket From the Crypt. Alternately, for songs like the "Right as Rain," dEUS become the best late-night, last-drink band out there, while the building crunch of "Hotellounge" finds them able to combine the two extremes just so." (Ned Raggett, AMG)
Tom Barman, vocals, guitar, piano
Rudy Trouvé, guitar, vocals, piano, steel plate
Stef Kamil Carlens, bass, vocals, guitar
Klaas Janzoons, violin, vocals
Julle de Borgher, drums, metallophone, gasheating, timpani, maracas, guitar, vocals
Digitally remastered
dEUS
Die belgische Indie-Szene, da sind sich die Fachleute einig, gilt als die kreativste sowie progressivste in ganz Europa – und dEUS sind ihre kommerzielle und künstlerische Speerspitze. In dieser Szene gibt es zahlreiche Musiker, die in mehreren Formationen parallel die unterschiedlichsten Genres kombinieren und oft auch in weiteren Kunstformen aktiv sind. So war es auch, als sich dEUS im Jahr 1991 gründeten: der Kern dieser extrem bezugsoffenen Band bildete sich aus dem Dokumentarfilmer Tom Barman, dem Maler und Bildhauer Rudy Trouvé sowie dem Modeschöpfer Stef Kamil Carlens. Die drei, ergänzt um zwei weitere Musiker, darunter der bis heute zur Band gehörende Violinist Klaas Janzoons, waren künstlerisch dermaßen verschieden sozialisiert, dass ein gemeinsames Ergebnis fast automatisch alle bekannten Grenzen sprengen musste.
So wies bereits das 1994 veröffentlichte Debütalbum „Worst Case Scenario“ eine atemberaubende stilistische Heterogenität zwischen Jazz, Folk, Noise, Alternative und Experimental-Rock auf, die ihre deutliche Anlehnung an Künstler wie Frank Zappa, Captain Beefheart oder Tom Waits nicht verbergen konnte. Fast noch wilder trieb es die Band dann auf ihrem zweiten Album „In a Bar, Under the Sea“ (1996), einem Meisterwerk der Vielseitigkeit, dem man letztlich nur einen Vorwurf machen konnte: es war schwer vorstellbar, dass all diese verschiedene Musik von einer einzigen Band stammen sollte. Trotz dieser herausfordernden Experimentierlust und dank überwältigender Kritiken der Fachleute gelang dEUS mit diesen beiden Alben aber allemal der internationale Durchbruch.
Im Anschluss erfolgte die erste von mehreren Zäsuren in der mittlerweile 31-jährigen Bandgeschichte. Trouvé und Carlens verließen die Formation und gründeten mit Kiss My Jazz und Zita Swoon jeweils eigene hochgefeierte Bands. An ihre Stelle des kreativen Counterparts zum Bandkopf Tom Barman trat der Schotte Craig Ward, mit ihm kam ein neuer Denkansatz: Wie wäre es, all diese Genres nicht nur nebeneinander, sondern miteinander eng verwoben zu präsentieren, um ein Kunstwerk zu generieren, das bei aller Vielseitigkeit in sich rund, stimmig und homogen klänge? Das erste Ergebnis dieser zweiten dEUS-Ära hörte auf den Namen „The Ideal Crash“ (1999) und gilt als eines der besten Alben in der Geschichte des Indie-Rock. Jeder einzelne Song geriet zu einem kompositorischen Juwel, behutsam und doch zielgerichtet mit den notwendigen Details ausstaffiert. Kein Wunder, dass sich dEUS nach diesem Über-Werk eine mehrjährige Auszeit nahmen. Alle Mitglieder trieben danach erst einmal andere Musik- oder Kunst-Projekte voran.
Erst 2004 kamen dEUS wieder zusammen, erneut in einer personell stark veränderten Version; von den Gründungsmitgliedern sind seither nur noch Barman und Janzoons dabei, die anderen Musiker rekrutierte Barman über die Vielzahl an herausragenden Bands aus Antwerpen und Gent, darunter der Soulwax-Drummer Stéphane Misseghers sowie der musikalische Tausendsassa Mauro Pawlowski, der mit mehr als einem halben Dutzend Formationen die Grenzen des absolut Mach- und Hörbaren im Indie-Rock ausgelotet hatte. Seither erschienen vier weitere dEUS-Alben, die allesamt von Presse und Fans gefeiert wurden und dEUS einen besonderen Platz in der europäischen Indie-Rock-Geschichte einräumen als eine selten konstante und konsistente Band, die einfach kein durchschnittliches Album machen kann. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an ihre kommende, achte Platte – der ersten seit ihrem bislang letzten Langspieler „Following Sea“ von 2012.
Dieses Album enthält kein Booklet
