Cover Mayseder: Mass in E-Flat Major, Op. 64 & Violin Concerto No. 2, Op. 26

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
14.02.2020

Label: Gramola Records

Genre: Classical

Subgenre: Concertos

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Joseph Mayseder (1789 - 1863): Mass in E-Flat Major, Op. 64:
  • 1Mass in E-Flat Major, Op. 64: I. Kyrie05:09
  • 2Mass in E-Flat Major, Op. 64: II. Gloria02:06
  • 3Mass in E-Flat Major, Op. 64: III. Qui tollis01:59
  • 4Mass in E-Flat Major, Op. 64: IV. Quoniam01:58
  • 5Mass in E-Flat Major, Op. 64: V. Credo02:31
  • 6Mass in E-Flat Major, Op. 64: VI. Et incarnatus02:15
  • 7Mass in E-Flat Major, Op. 64: VII. Et resurrexit02:54
  • 8Mass in E-Flat Major, Op. 64: VIII. Sanctus01:31
  • 9Mass in E-Flat Major, Op. 64: IX. Benedictus03:36
  • 10Mass in E-Flat Major, Op. 64: X. Agnus Dei04:35
  • 11Mass in E-Flat Major, Op. 64: XI. Dona nobis02:14
  • Violin Concerto No. 2 in E Minor, Op. 26:
  • 12Violin Concerto No. 2 in E Minor, Op. 26: I. Allegro13:12
  • 13Violin Concerto No. 2 in E Minor, Op. 26: II. Andante07:06
  • 14Violin Concerto No. 2 in E Minor, Op. 26: III. Rondo moderato09:10
  • Total Runtime01:00:16

Info zu Mayseder: Mass in E-Flat Major, Op. 64 & Violin Concerto No. 2, Op. 26

Joseph Mayseder, Sologeiger des Orchesters der Wiener Hofoper und seit 1830 auch Konzertmeister der Wiener Hofmusikkapelle, komponierte zahlreiche Violinwerke und Kammermusik, sowie als bedeutendes Spätwerk die Messe Es-Dur op. 64 für gemischten Chor und Orchester. Mayseder verzichtet zugunsten des Chors auf die sonst üblichen Gesangssoli. Die Uraufführung der Messe fand 1848 in der Wiener Hofburgkapelle statt. Sie wurde von 1875 bis 1935 an 49 Neujahrstagen aufgeführt und hatte daher den Beinamen ,Neujahrsmesse'. Aufführende Musiker sind die Wiener Sängerknaben, der Herrenchor der Wiener Staatsoper sowie Mitglieder der Hofmusikkapelle unter der Leitung des Wiener Violinisten und Dirigenten Thomas Christian, der bei dem ebenfalls zu hörenden Violinkonzert Nr. 2 auch als Solist in Erscheinung tritt.

Thomas Christian, Schüler von Franz Toifl, Theodore Pashkus und Jascha Heifetz, gastierte 19-jährig mit Paganinis 1. Violinkonzert in der New Yorker Carnegie Hall, konzertiert seither also Violinist sowie als Dirigent zahlreicher bedeutender Orchester in Europa, den USA und Asien, und unterrichtet an den Musikhochschulen in Detmold, Wien und Tokio. Er veröffentlichte viele CDs mit Solo- und Kammermusikaufnahmen.

Thomas Christian, Violine, Dirigent
Wiener Sängerknaben
Herrenchor der Wiener Hofburgkapelle
Mitglieder der Wiener Hofburgkapelle




Thomas Christian
wurde in Linz geboren. Er lebt in Wien. Seinen ersten Violinunterricht erhielt er im Alter von sieben Jahren bei Franz Toifl, einem Schüler Jan Mařáks. Mit elf Jahren war er Preisträger eines österreichischen Violinwettbewerbes in Wien. Er studierte beim New Yorker Violinpädagogen Theodore Pashkus sowie bei Jascha Heifetz, Schüler von Leopold Auer, in Los Angeles.

Mit neunzehn Jahren debütierte er mit dem ersten Violinkonzert in D-Dur von Paganini in der New Yorker Carnegie Hall. Seither konzertiert er in fast allen Ländern Europas, den USA und Asien.

Der Künstler war Gast großer Orchester, wie Dresdner Philharmonie, BSO Berlin, Bamberger Symphoniker, MDR- Orchester, WDR Symphonie Orchester Köln, RSO Stuttgart, Staatskapelle Halle, Rheinland-Pfalz Philharmonie, Königliche Philharmonie Antwerpen, Mozarteum- Orchester Salzburg, Wiener Symphoniker, RSO Wien, Slowakische Philharmonie, Slowenische Philharmonie, Zagreber Philharmonie, Belgrader Philharmonie, Brünner Philharmonie, Orchester Regio Emiglia di Parma, Stockholmer Philharmonie, Helsinki Philharmonische Orchester, FOK Orchester Prag, George Enescu Philharmonie, Melbourne Symphony Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Osaka Philharmonic und Korean Philharmonic Orchestra Seoul.

Er arbeitete u.a. mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Willem van Otterlo, Horst Stein, Kurt Sanderling, Milan Horvat, Argeo Quadri, Leif Segerstam, Cristóbal Halffter, Paavo Berglund, Heinz Wallberg, Leopold Hager, Hans Graf, Günter Neuhold, Uros Lajovic und Heinrich Schiff zusammen.

Thomas Christian gastierte beim Schleswig- Holstein Festival und den Ludwigsburger Schlossfestspielen, den Salzburger Festspielen, ebenso beim Bruckner Fest Linz, dem Korea Festival Seoul, den Dresdner und Bregenzer Festspielen, beim Prager Frühling sowie bei den Wiener Festwochen und beim Musikprotokoll des Steirischen Herbstes.

Seine Kammermusikpartner waren u.a. Bruno Canino, Jeremy Menuhin, Boris Pergamentschikow, Raphael Wallfisch, Elisabeth Leonskaja, Paul Badura–Skoda, Jörg Demus, Antti Siirala, Stefan Vladar, Paul Meyer, Heinrich Schiff und Cornelia Weiß.

Thomas Christian gründete das Wiener Streichquintett, das viele Jahre in Europa, Südamerika und Japan konzertierte. Heute leitet er das Thomas Christian Ensemble in unterschiedlichsten Besetzungen. Es entstanden mit ihm zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen bei ORF, RAI und WDR, SWR, beim Bayerischen Rundfunk, Saarländischen und Norwegischen Rundfunk sowie bei Radio Hilversum und zahlreiche CD- Einspielungen als Solist wie als Kammermusiker.

Thomas Christian ist Professor an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien und an der Hochschule für Musik Detmold. Gastprofessur an der Tokyo University of Arts.

Die Wiener Hofmusikkapelle
ist eine der weltweit ältesten Institutionen ihrer Art. Bereits unter dem Habsburger-Herrscher Friedrich III. (1415–1493) gab es eine deutsche und französische Kantorei. Sein Nachfolger, Kaiser Maximilian I. (1459–1519), ordnete am 7. Juli 1498 die Anstellung eines Kapellmeisters, 2 Bassisten und 6 Sängerknaben an. Dieses Datum gilt als Geburtsstunde der Wiener Hofmusikkapelle. Unter Kaiser Ferdinand I. (1503–1564) kam der Großteil der Musiker aus den habsburgischen Niederlanden, dem heutigen Belgien, unter Ferdinand II. (1578–1637) aus Italien. Ihren Höhepunkt erlebte die Wiener Hofmusikkapelle unter den komponierenden Kaisern Ferdinand III. (1608–1657), Leopold I. (1640–1705), Joseph I. (1678–1711) und Karl VI. (1685–1740). Maria Theresia (1717–1780) und Joseph II. (1741–1790) beschränkten die Tätigkeit der Hofmusikkapelle auf die Kirchenmusik. Beethovens Lehrer Antonio Salieri war der letzte italienische Hofkapellmeister. Zu den bedeutenden Musikern der Wiener Hofmusikkapelle im 19. Jahrhundert zählen Franz Schubert, der als Sängerknabe wirkte, Anton Bruckner, der zwischen 1878 und 1892 Hoforganist war, und der den Wiener Philharmonikern besonders verbundene Dirigent Hans Richter, der von 1893 bis 1900 als Hofkapellmeister tätig war. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde die Hofmusikkapelle dem Unterrichtsministerium unterstellt. Seit 2014 gehört sie zum Bundeskanzleramt. Zu den herausragenden Persönlichkeiten der Wiener Hofmusikkapelle in der jüngeren Vergangenheit zählen die Dirigenten und Staatsoperndirektoren Franz Schalk und Clemens Krauss, der Mitbegründer des legendären Wiener Mozart-Stils Josef Krips und die Chorpädagogen Ferdinand Grossmann und Hans Gillesberger. Ein weltberühmter Dirigent, Riccardo Muti, ist das erste Ehrenmitglied der Wiener Hofmusikkapelle.

Das Ensemble der Wiener Hofmusikkapelle setzt sich zusammen aus den Wiener Sängerknaben (hervorgegangen aus den Hofsängerknaben), Mitgliedern des Herrenchors und des Orchesters der Wiener Staatsoper (damit der Wiener Philharmoniker). Sie gestalten jeden Sonntag um 9:15 Uhr von Mitte September bis Ende Juni den Gottesdienst. Im Mittelpunkt des vom Barock bis in die Gegenwart reichenden Repertoires stehen die großen Messen der Wiener Klassik – Haydn, Mozart, Beethoven und Schubert – sowie Bruckner. Die wechselnden Teile der Messe (Proprium) werden von der Choralschola der Wiener Hofburgkapelle (ehemaligen Mitgliedern der Wiener Sängerknaben) bestritten. Die Hoforganisten sind international renommierte Konzertorganisten, die – wie auch der derzeitige Hofmusikkapellmeister Erwin Ortner – an in- und ausländischen Universitäten lehren.



Booklet für Mayseder: Mass in E-Flat Major, Op. 64 & Violin Concerto No. 2, Op. 26

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