Maxim Bernard


Biographie Maxim Bernard


Maxim Bernard
erhielt im Alter von 13 Jahren den ersten Klavierunterricht und wurde bereits mit 18 Jahren eingeladen, Beethovens Viertes Klavierkonzert mit dem Edmonton Symphony Orchestra zu spielen.

Nach seinem Studienabschluss am Konservatorium von Quebec bei Suzanne Beaubien setzte er mit großer künstlerischer Leidenschaft seine Ausbildung bei einem seiner Idole fort, dem Pianisten André Laplante an der Glenn Gould School des Royal Conservatory in Toronto, wo er seine Diplomprüfung ablegte. Während seiner Studienjahre entdeckte Maxim seine Liebe zum romantischen Interpretationsstil. Einige große Pianisten der Vergangenheit, darunter Cortot, Horowitz, Rachmaninow und Friedman, sind bis heute eine große Inspirationsquelle für ihn.

2004 begegnete er im Orford Arts Center dem legendären Pianisten Menahem Pressler, der bald darauf sein Mentor werden sollte. Während seiner Studien bei Menahem Pressler an der Indiana University, wo er sowohl einen Masterabschluss als auch einen Doktorgrad im Fach Klavierspiel erwarb, entwickelte Maxim seinen unverwechselbaren Stil; die Musik wurde fortan für ihn zur spirituellen Erfahrung. Seine Empfindsamkeit, seine persönliche Note und die Ungezwungenheit, die er in seinen Interpretationen an den Tag legt, machen ihn zu einem außergewöhnlichen Pianisten.

Nachdem Maxim bereits mehrere Wettbewerbe gewonnen hatte (darunter die CBC Young Artist Competition, die Indianapolis Matinee Musicale Competition und die Jacobs School of Music Concerto Competition an der Indiana University), wurde der Gewinn des renommierten „International Stepping Stone“ im Rahmen der Canadian Music Competition zum Sprungbrett für seine internationale Karriere.

Fünf Jahre lang lehrte er selbst an der Indiana University und wurde aufgrund seiner exzellenten Fachkenntnisse zum Jurymitglied zahlreicher Musikwettbewerbe in ganz Kanada berufen.

Maxim Bernard ist ein vielseitiger Musiker, der Herausforderungen liebt. Als der Dirigent Yannick Nézet-Séguin ihn bat, Ginasteras anspruchsvolles Zweites Klavierkonzert einzustudieren, um die kanadische Erstaufführung des Werkes mit dem Orchestre Métropolitain in der Maison Symphonique de Montréal zu bestreiten, schrieb der Kritiker Claude Gingras von der Zeitung „La Presse“: „Der Pianist meisterte die schwierige Aufgabe bestens, gleichermaßen mit Kraft und mit Innerlichkeit. Der Dirigent und das Orchester musizierten perfekt synchron mit ihm und das spektakuläre Ergebnis erntete einen langen und begeisterten Beifall im Saal.“

Maxim ist unter anderem bereits mit dem Orchestre Métropolitain, dem Orchestre Symphonique de Québec, dem Orchestre Philharmonique du Nouveau Monde, dem Peterborough Symphony Orchestra, dem Bloomington Symphony Orchestra und dem Kammerorchester Les Violons du Roy aufgetreten.

Mit Unterstützung des Canada Council for the Arts konnte Maxim das Jahr 2015 in Deutschland verbringen. Während dieser Zeit gab er Konzerte in Köln und Paris, während er 2016 mit Soloprogrammen in Bonn, im Wiener Konzerthaus und im Palais des Beaux-Arts in Brüssel auftrat. 2019 gab er mit einem Chopin-Programm sein Debüt in der Wigmore Hall in London. Zudem war er als Solist beim Ottawa Symphony Orchestra zu Gast sowie bei der Sinfonia Rotterdam, mit der er auf Konzerttour durch Rotterdam (De Doelen), Den Haag und Amsterdam (Concertgebouw) ging.

Maxim ist stets auf der Suche nach originellen Ideen für seine Konzerte mit innovativen Themen, wie zum Beispiel das Programm „1914-1918“, das anlässlich des 100-jährigen Ausbruchs des Ersten Weltkrieges entstand. 2017 wollte er gerne die Karriere eines seiner Lieblingsmusiker würdigen, die von Vladimir Horowitz. Dafür trat er mit dem gleichen Konzertprogramm auf, das der legendäre Pianist 1986 in Moskau bei seiner Heimkehr nach 60 Jahren im Exil aufgeführt hatte. Dieses Repertoire hat Maxim inzwischen auch für sein Soloalbum „Hommage à Horowitz“ eingespielt, das am 11. Februar 2022 beim international bekannten Klassiklabel PENTATONE erschien.



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