Beatrice Berrut, Czech National Symphony Orchestra & Julien Masmondet


Biographie Beatrice Berrut, Czech National Symphony Orchestra & Julien Masmondet


Beatrice Berrut
geboren im Wallis am Fuße der Schweizer Alpen, verbringt ihre Kindheit mit ihrer Schwester auf tief verschneiten Hängen – mit zwei fährt sie schon Ski – und so manche felsige Majestät erklimmend. Diese Nähe und die tiefe Verbundenheit zu den steinernen Riesen ihrer Heimat und der Natur begleiten sie noch heute auf ihren musikalischen Reisen.

Früh schon prägt der wundersame Klang des Klaviers ihre Vorstellungskraft, gibt es – dank ihrer Mutter – doch keinen Abend wo beide Schwestern nicht zu den Melodien von Schumanns Kinderszenen oder Mendelssohns Liedern ohne Worte einschlafen. Von der Klangwelt der großen schwarzen Holzkiste, die schöne und ausdrucksvolle Harmonien erklingen lässt, fasziniert, nimmt Beatrice Berrut mit 8 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie übt mit großer Neugier und Beständigkeit, denn eine neue Welt, abseits von Schule und Alltag, will erkundet werden. Wenige Jahre später wird sie vom Klavierklang völlig vereinnahmt: Beatrice hört das erste Mal das zweite Klavierkonzert von Johann Brahms. Es ist ein existentieller, harmonischer Schock, der die Elfjährige dazu bewegt den Kosmos der Musik komplett ihr eigen nennen zu wollen. Beatrice entschließt sich dazu Pianistin zu werden.

Nach unzähligen müßigen Tastenausflügen und zahlreichen Spaziergängen am Ufer des Genfer Sees entdeckt Beatrice die großen Komponisten und ihre in schwarz-weißen Notensystemen festgehaltenen Gedanken. Liszt – der selbst in der Schweiz Inspiration suchte und sie auch fand – wird zu einem zentralen Charakter in ihrem Leben. Das Vallée d’Obermann ist das Tal, in dem sie selbst aufgewachsen ist, und manchmal scheint es, dass sie während ihrer Wanderungen in den Bergen die tiefe Bedeutung seiner Werke am Horizont schimmern sehen kann. ...



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