Binoculers


Biographie Binoculers


Binoculers
versteht sich darauf, betörenden Klanglandschaften zu kreieren. Englands Psychedelia der sechziger Jahre, der US-amerikanische Dreampop der Gegenwart, die Intimität und Abgründigkeit von Bands wie The Notwist oder Sparklehorse – das sind musikalische Pole, zwischen denen sich Binoculers seit den Anfängen bewegt. Doch nie hat diese Musik so geleuchtet und war so unmittelbar erlebbar wie auf dem neuen Album “Sun Sounds”, welches das Duo auf der anstehenden Tour präsentiere wird. Ein erstaunliches Album.

Es begann in einem alten Haus auf dem Land bei Bremen: Nadja Rüdebusch und Daniel Gädicke zogen sich für eine Weile aus Hamburg zurück, um in der niedersächsischen Provinz die Ruhe für neue Songs zu finden. Dort begann zu reifen, was nun auf „Sun Sounds“, dem vierten Album der Binoculers-Diskographie - und dem zweiten Album in Duo-Formation - zu hören ist. Nach der kreativen Ruhe auf dem Land wechselten Nadja und Daniel wieder in die Großstadt, wo sie sich im Hamburger Konservatorium und im eigenen Studio einschlossen um „Sun Sounds“ einzuspielen, zu produzieren und abzumischen. Mit Hilfe von Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Harmoniegesängen wuchsen die Songs, öffneten und entfalteten sich. Uralte Synthesizer, Field-Recordings und Soundscapes kamen hinzu und tauchten das Album in das unwirkliche Licht einer psychedelischen Sonne.

Doch es gibt auch Schatten - die oft dunklen und dystopischen Texte des Duos fügen der Musik eine zweite, bildhafte Ebene hinzu. Sowohl Nadja als auch Daniel kreieren außerhalb von Binoculers Musik für Spielfilme und Dokumentationen – gut möglich, dass sich das Hören mit dem Sehen verbindet und gegenseitig beeinflusst.



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