Alma


Biographie Alma


Alma
Hoe-ho! Jodeln – frei gedeutet ist es das Esperanto der alpenländischen Musik. Eine Welthilfesprache, die der internationalen Kommunikation dient, hat im Alpenraum eine Schwesternsprache? Ja. Die wohlklingende Sprachmelodie des Jodelns kann Botschaften unmissverständlich weiterleiten, denen die Hochsprache nie nachkommt, Gefühlsstimmungen ausdrücken und Sprachbarrieren überwinden.

Befreit man die oben erwähnte Jodelsilbe ihrer Konsonanten, ergibt sich „Oeo“, das programmatische Titelstück. Einmal mehr bringen ALMA „Zeitgenössische Volksmusik“ zu Gehör. Diesmal aus einem neuen Blickpunkt: Das furchtbare, jedoch unübersehbare Zeitgeschehen für kurze Zeit ausblenden, eintauchen in eine heile Welt, dabei aber nicht die Schrecken und Missstände in der Welt vergessen, das versuchen ALMA in ihren neuen Kompositionen. Wenn dabei ein Gefühl von Heimat aufkommt, ist das nur erfreulich. Womöglich zeigen sich sogar Gefühle einer Sozialisation ohne Raumbezug – nur im Herzen. ​

Apropos Herz: Der Landler – Urform der österreichischen Volksmusik. Darin verpackt befindet sich der Herzschlag – wirklich! Die Betonungen in dieser dreivierteltaktigen Gattung liegen auf den Taktzeiten eins und drei. Daraus ergibt sich ein Rhythmus, der einem gesunden, pumpenden Herzmuskel ähnelt: bumm-bumm. bumm-bumm. Schlussfolgerung: ALMA spielen nicht nur Seelenmusik, es geht noch näher: Herzensmusik!



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