Undercover (Remastered) The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
25.06.2020

Label: Polydor Records

Genre: Rock

Subgenre: Classic Rock

Interpret: The Rolling Stones

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Undercover (Of The Night)04:31
  • 2She Was Hot04:40
  • 3Tie You Up (The Pain Of Love)04:12
  • 4Wanna Hold You03:52
  • 5Feel On Baby05:03
  • 6Too Much Blood06:14
  • 7Pretty Beat Up04:05
  • 8Too Tough03:46
  • 9All The Way Down03:14
  • 10It Must Be Hell05:03
  • Total Runtime44:40

Info zu Undercover (Remastered)

Half Speed ReMasters HiRes Re-Issue: Undercover is the 17th British (and 19th American) studio album by The Rolling Stones, originally released in 1983. After previous album 'Tattoo You' which was largely a selection of outtakes, Undercover was their first release of all new recordings in the 1980s. Tensions in the studio were high, with the band's principal songwriters wanted to take the band in a different direction. Vocalist Mick Jagger wanted to embrace modern trends in music, such as reggae, world-beat, and new wave, while guitarist Keith Richards wanted the band to return to their blues rock roots. As a result, the album is an eclectic collection of songs, covering a wide range of styles. Besides other principal band members Ronnie Wood, Bill Wyman, and Charlie Watts, the album featured many guest musicians. It would be the last album released during Ian Stewart's lifetime, a former member of the band and frequent contributor on piano.

"As the Rolling Stones' most ambitious album since Some Girls, Undercover is a weird, wild mix of hard rock, new wave pop, reggae, dub, and soul. Even with all the careening musical eclecticism, what distinguishes Undercover is its bleak, nihilistic attitude -- it's teeming with sickness, with violence, kinky sex, and loathing dripping from almost every song. "Undercover of the Night" slams with echoing guitars and rubbery basslines, as Jagger gives a feverish litany of sex, corruption, and suicide. It set the tone for the rest of the album, whether it's the runaway nymphomaniac of "She Was Hot" or the ridiculous slasher imagery of "Too Much Blood." Only Keith's "Wanna Hold You" offers a reprieve from the carnage, and its relentless bloodletting makes the album a singularly fascinating listen. For some observers, that mixture was nearly too difficult to stomach, but for others, it's a fascinating record, particularly since much of its nastiness feels as if the Stones, and Jagger and Richards in particular, are running out of patience with each other." (Stephen Thomas Erlewine, AMG)

Mick Jagger, lead and backing vocals, electric guitar, harmonica
Keith Richards, electric guitar, backing vocals; lead vocals on "Wanna Hold You"; bass on "Pretty Beat Up"
Ronnie Wood, electric and slide guitar, backing vocals; bass on "Tie You Up" and "Wanna Hold You"
Bill Wyman, bass, percussion; piano on "Pretty Beat Up"
Charlie Watts, drums
Additional musicians:
Chuck Leavell, keyboards, organ, piano
Ian Stewart, piano on "She Was Hot" and "Pretty Beat Up", percussion
David Sanborn, saxophone
CHOPS, horns
Sly Dunbar, percussion
Robbie Shakespeare, bass
Moustapha Cisse, percussion
Brahms Coundoul, percussion
Martin Ditcham, percussion
Jim Barber, electric guitar on "Too Much Blood"

Recorded November 1982 – August 1983 at Pathé Marconi Studios, Paris, France
Produced by The Glimmer Twins, Chris Kimsey

Digitally remastered




Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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