Tattoo You (Super Deluxe Remastered 2021) The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
2021

HRA-Veröffentlichung:
21.10.2021

Label: Polydor Records

Genre: Rock

Subgenre: Modern Rock

Interpret: The Rolling Stones

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Start Me Up (Remastered 2021)03:31
  • 2Hang Fire (Remastered 2021)02:20
  • 3Slave (Remastered 2021)06:34
  • 4Little T&A (Remastered 2021)03:23
  • 5Black Limousine (Remastered 2021)03:31
  • 6Neighbours (Remastered 2021)03:30
  • 7Worried About You (Remastered 2021)05:16
  • 8Tops (Remastered 2021)03:45
  • 9Heaven (Remastered 2021)04:21
  • 10No Use In Crying (Remastered 2021)03:24
  • 11Waiting On A Friend (Remastered 2021)04:35
  • 12Living In The Heart Of Love04:13
  • 13Fiji Jim04:00
  • 14Troubles A’ Comin04:16
  • 15Shame, Shame, Shame04:14
  • 16Drift Away04:07
  • 17It's A Lie04:57
  • 18Come To The Ball03:41
  • 19Fast Talking, Slow Walking05:40
  • 20Start Me Up04:10
  • Live at Wembley Stadium 1982:
  • 21Under My Thumb (Live at Wembley Stadium 1982)03:54
  • 22When The Whip Comes Down (Live at Wembley Stadium 1982)04:34
  • 23Let's Spend The Night Together (Live at Wembley Stadium 1982)04:22
  • 24Shattered (Live at Wembley Stadium 1982)04:41
  • 25Neighbours (Live at Wembley Stadium 1982)04:10
  • 26Black Limousine (Live at Wembley Stadium 1982)03:55
  • 27Just My Imagination (Running Away With Me) (Live at Wembley Stadium 1982)09:32
  • 28Twenty Flight Rock (Live at Wembley Stadium 1982)01:46
  • 29Going To A Go-Go (Live at Wembley Stadium 1982)03:31
  • 30Chantilly Lace (Live at Wembley Stadium 1982)04:16
  • 31Let Me Go (Live at Wembley Stadium 1982)04:06
  • 32Time Is On My Side (Live at Wembley Stadium 1982)03:51
  • 33Beast Of Burden (Live at Wembley Stadium 1982)07:22
  • 34Let It Bleed (Live at Wembley Stadium 1982)06:02
  • 35You Can't Always Get What You Want (Live at Wembley Stadium 1982)10:41
  • 36Band Introductions (Live at Wembley Stadium 1982)01:12
  • 37Little T&A (Live at Wembley Stadium 1982)03:12
  • 38Tumbling Dice (Live at Wembley Stadium 1982)04:30
  • 39She's So Cold (Live at Wembley Stadium 1982)04:11
  • 40Hang Fire (Live at Wembley Stadium 1982)02:27
  • 41Miss You (Live at Wembley Stadium 1982)07:49
  • 42Honky Tonk Women (Live at Wembley Stadium 1982)03:39
  • 43Brown Sugar (Live at Wembley Stadium 1982)03:26
  • 44Start Me Up (Live at Wembley Stadium 1982)04:40
  • 45Jumpin' Jack Flash (Live at Wembley Stadium 1982)06:02
  • 46(I Can't Get No) Satisfaction (Live at Wembley Stadium 1982)06:02
  • Total Runtime03:27:21

Info zu Tattoo You (Super Deluxe Remastered 2021)

Tattoo You feiert sein 40-jähriges Jubiläum mit der Veröffentlichung einer brandneuen Deluxe-Remastered-Edition des Chartstürmers und Multi-Platin-Albums. Das Super Deluxe Album-Set enthält die neu remasterte Version von Tattoo You, Lost & Found, Still Life: Wembley Stadium 1982.

Lost & Found enthält nicht weniger als neun bisher unveröffentlichte Songs aus der Zeit der ursprünglichen Veröffentlichung des Albums, die von der Band neu vervollständigt und mit zusätzlichem Gesang und Gitarre erweitert wurden. Unter diesen ist „Living In The Heart Of Love“ ein typisches Stones-Rock-Workout, bei dem die gesamte Gruppe in Topform ist, komplett mit eindringlichen Gitarren-Licks und feinen Piano-Details. Zu den weiteren Höhepunkten von Lost & Found zählen eine Killerversion von „Shame, Shame, Shame“, die 1963 von einem der Blues-Helden der Band, Jimmy Reed, erstmals aufgenommen wurde; ihre Version von Dobie Grays Soul-Juwel 'Drift Away'; und eine faszinierende Reggae-gefärbte Version von 'Start Me Up'.

Still Life: Wembley Stadium 1982 ist ein unverzichtbares Andenken an die Londoner Show der Band im Juni dieses Jahres auf der Tattoo You-Tour. Das mächtige 26-Track-Set ist vollgepackt mit Stones-Mega-Hits, darunter ein eröffnendes „Under My Thumb“ und Größen wie „Let’s Spend The Night Together“, „Honky Tonk Women“ und „Brown Sugar“. Die Wembley-Show enthält Coverversionen von "Just My Imagination" von Temptations, "Twenty Flight Rock" von Eddie Cochran, "Going To A Go Go" von The Miracles und "Chantilly Lace" von Big Bopper. Es bietet auch frühe Live-Workouts für Tracks des damals neuen Tattoo You wie „Start Me Up“, „Neighbours“, „Little T&A“ und „Hang Fire“.

The Rolling Stones




Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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