Tattoo You (Remastered) The Rolling Stones

Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
25.06.2020

Label: Polydor Records

Genre: Rock

Subgenre: Classic Rock

Interpret: The Rolling Stones

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Start Me Up03:31
  • 2Hang Fire02:20
  • 3Slave06:34
  • 4Little T&A03:23
  • 5Black Limousine03:31
  • 6Neighbours03:30
  • 7Worried About You05:16
  • 8Tops03:45
  • 9Heaven04:21
  • 10No Use In Crying03:24
  • 11Waiting On A Friend04:35
  • Total Runtime44:10

Info zu Tattoo You (Remastered)

Half Speed ReMasters HiRes Re-Issue: Tattoo You is the 16th British and 18th American studio album by The Rolling Stones, released in 1981. The follow-up to Emotional Rescue, it proved to be a big critical and commercial success. A very popular album upon release, it is the last Rolling Stones album to reach the top position of the US charts, concluding a string of #1's dating back to 1971's Sticky Fingers. Tattoo You is an album primarily composed of outtakes from previous recording sessions, some dating back a decade, with new vocals and overdubs. Along with two new songs, the Rolling Stones put together this collection in order to have a new album to promote for their worldwide American Tour 1981/European Tour 1982 beginning that September. Guitarist Keith Richards commented in 1993, "The thing with Tattoo You wasn't that we'd stopped writing new stuff, it was a question of time. We'd agreed we were going to go out on the road and we wanted to tour behind a record. There was no time to make a whole new album and make the start of the tour."

"Like Emotional Rescue before it, Tattoo You was comprised primarily of leftovers, but unlike its predecessor, it never sounds that way. Instead, Tattoo You captures the Stones at their best as a professional stadium-rock band. Divided into a rock & roll side and a ballad side, the album delivers its share of thrills on the tight, dynamic first side. "Start Me Up" became the record's definitive Stonesy rocker, but the frenzied doo wop of "Hang Fire," the reggae jam of "Slave," the sleazy Chuck Berry rockers "Little T&A" and "Neighbours," and the hard blues of "Black Limousine" are all terrific. The ballad side suffers in comparison, especially since "Heaven" and "No Use in Crying" are faceless. But "Worried About You" and "Tops" are effortless, excellent ballads, and "Waiting on a Friend," with its Sonny Rollins sax solo, is an absolute masterpiece, with a moving lyric that captures Jagger in a shockingly reflective and affecting state of mind. "Waiting on a Friend" and the vigorous rock & roll of the first side make Tattoo You an essential latter-day Stones album, ranking just a few notches below Some Girls." (Stephen Thomas Erlewine, AMG)

Mick Jagger, lead vocals (all but 4), backing vocals (all but 5); electric guitar (9, 10); percussion (9)
Keith Richards, electric guitar (all but 9), backing vocals (1–4, 6–7, 10); lead vocals and bass (4)
Ronnie Wood, electric guitar (all but 7, 8, 9, 11), backing vocals (1–2, 4, 6, 10); bass (2)
Bill Wyman, bass (all but 2, 4); synthesizer, electric guitar, and percussion (9)
Charlie Watts, drums, percussion (9)
Additional musicians:
Mick Taylor, electric guitar (8, 11)
Nicky Hopkins, piano (8, 10-11); organ (10)
Ian Stewart, piano (2, 4-6)
Billy Preston, keyboards (3, 7)
Wayne Perkins, electric lead guitar (7)
Ollie E. Brown, percussion (3, 7)
Pete Townshend, backing vocals (3)
Sonny Rollins, saxophone (3, 6, 11)
Jimmy Miller, percussion (8)
Michael Carabello, cowbell (1); conga (3); güiro, claves, cabasa and conga (11)
Chris Kimsey, electric piano (9)
Barry Sage, handclaps (1)
Sugar Blue, harmonica (5)

Produced by The Glimmer Twins

Digitally remastered




Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

Dieses Album enthält kein Booklet

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